Sonntag, 11. Juli 2010

Let's go to Sihanoukville! Part 5

Stadtplan von "Downtown", rot markiert ist das Freedom-Hotel.
Wir haben in der Folge uns einen Tuk-Tuk-Fahrer an den Tisch gerufen und ihn nach dem Preis, für zwei Stunden Stadtrundfahrt gefragt. Als erstes wollte er dafür 20.-USD. und nach kurzer Verhandlung, waren für ihn 8.-USD okay.
So sind wir dann "los-getuckert" - auf dem Weg wollten wir gleich mal schauen, ob wir das Haus finden, wo ich mir gerne das bevorzugte Appartement mal anschauen wollte. Da ich wusste, dass es unweit des neuen (alten) Marktes sein sollte, sind wir mal in Richtung Omui Street - Otres Beach gefahren. Unser Tuk-Tuk hatte auch keine Power und so tuckerten wir den kleinen Hügel hoch. (Es scheint Tuk-Tuk kommt in Kambodscha nicht von "billig", sondern von langsam "tuckern".)
Aus TH bekannte Bank - statt "Siam" = Cambodia Commercial Bank! (Hat aber keinen ATM dort!)
[ACHTUNG - die Bilder sind nicht chronologisch eingefügt!]
Es gab viel zu sehen und auffallend für mich war doch, dass es sehr ordentlich und deutlich sauberer aussah, als ich (wir es) erwartet hatte(n). Keine extremen Kabelwirren an den Telefon- und E-Masten. Überall Leute welche uns grüssten und zuwinkten oder uns mindestens, ein herzliches Lächeln schenkten. 
Tatsächlich fanden wir auf Anhieb, das Appartement-Haus und vermerkten die Position für eine baldige Besichtigung, da die Bilder die ich davon bekommen hatte, dem echten 1:1-Eindruck 100%-ig entsprachen...

Nachfolgend ein paar Bilder, geschossen auf dem Weg in Richtung Otres Beach. (Bilder wieder chronologisch.)

to be continued...

Freitag, 25. Juni 2010

Let's go to Sihanoukville! Part 4


Der Empfang an der "Reception im Freedom" war sehr freundlich - wenn gleich wir nun nicht wussten, wer von den vier Mädels und einem Boy nun der "Master of Desaster" war?
Wie üblich, liessen wir uns zuerst die Zimmer zeigen, nach fünf besichtigten Räumen hatten wir uns entschieden, nicht weil es so toll war, sondern weil wir eine Dusche und einen Platz zum schlafen brauchten. Es gibt Zimmer mit AC und Zimmer mit Fan - wobei die Aircons, wohl teils noch den Krieg miterlebt haben.

Toll sah das Zimmer wirklich nicht aus - roch auch nicht toll und schmutzig war es leider auch....aber wir hatten schon auf der Fahrt nach SV beschlossen, am kommenden Tag in SV ein gutes Hotel zu suchen.
Das Aircon-Zimmer kostete übrigens 15.-USD/Nacht inkl. einem kostenlosen Angkor-Draft-Bier
(welches aber etwas geschmackliche Gewöhnung braucht[e]).


Nach einer Dusche und etwas relaxen, trafen wir uns - um in der Stadt unser Abendessen einzunehmen. Mein Kollege hatte vom Taxi aus, ein Restaurant mit vielen bunten Speise-Bildchen gesehen und da wollten wir nun hin.
Das wir die rund 600m laufen wollten, begriffen die Tuk-Tuk-Fahrer genau so wenig wie in Pattaya und so wurden wir wahrlich, von Mopeds verfolgt.
Auf dem Weg zum Restaurant, plünderten wir noch den ATM der Canada-Bank. Die ATM's in SV, sind alle in kleinen, klimatisierten und videoüberwachten Räumen. Positiv ist zu vermerken, dass die meisten ATM's vor dem Bezug anzeigen, wie hoch die Gebühr ist - meist zwischen 2.- und 4.-USD - ganz okay! 

 Unser Ziel-Restaurant bei Tage fotografiert.

Das Restaurant mit den bunten Bildern, stellte sich als China-Restaurant mit europäischem Touch heraus. Die Begrüssung war sehr freundlich und aufmerksam und die Karte ellenlang und irgendwie überfrachtet. Ich entschied mich für die Ente mit rotem Reis - mein Kollege bestellte Chicken XY mit gelbem Reis.
Leider schmeckte mein Essen irgendwie seltsam und so entschied ich mich nach zwei Bissen, den Rest stehen zu lassen - am kommenden Morgen war ich froh darüber und der Schaden hielt sich in Grenzen...
Nach dem "Imbiss" liefen wir mal etwas die Hauptstrasse ab - natürlich wieder verfolgt von diversen Taxlern, welche aber alle sehr höflich waren.
Da mir die Füsse weh taten (man muss halt auch neue Schuhe, irgendwann einlaufen), sind wir dann ins "Freedom" zurück gegangen, um unser Frei-Bier einzulösen.
Anwesend waren etwa 25 "Barangs" und ebenso viele Freelancer, welche uns "Neuen" natürlich sofort taxierten.
Da ich aber Fix&Foxy war, hatte ich gar keine Lust - weder auf Small-Talk noch auf den Austausch von Körperflüssigkeiten.
Mein Kollege wurde dann in der Folge mehrfach angequatscht, wobei mir ehrlich gesagt, keine der anwesenden Damen gefallen hat.
Dafür machte sich nun der Hunger bemerkbar und so bestellte ich mir "Schweinsschnitzel mit Bratkartoffeln" - das war für 4.-USD. mehr als okay und kurz darauf, wollte ich nur noch schlafen gehen.
Mein Kollege lachte sich dann wohl in der Folge, noch eine Bettflasche mit Ohren an, welche aber bei einem Handballspiel, eine Strafe wegen Passivität kassiert hätte - also nix tolles!



Im Zimmer bin ich dank der Müdigkeit, in einen schnellen tiefen Schlaf "gefallen", ungewöhnlich war dann aber, dass ich um morgens um 4 Uhr schlagartig aufwachte und glaubte die Matratze lebt.
Es juckte mich überall und ich hatte das Gefühl, ich würde langsam in die Matratze einsinken, so mindestens 5 bis 6cm - es fühlte sich an, wie wenn man ein Kilo-Pack Mehl fest anfasst und reindrückt, nur in gross.
Auf der einen Seite todmüde, aber innerlich hellwach, brachte ich kein Auge mehr zu und um 5 Uhr fing auf dem Nachbarplatz, auch schon irgendein Fest statt - oder nur der Sound-Check dafür?! 

Khmer-Damen bei der Früh-Gymnastik!



Grosses Party-Zelt mit Sound-Anlage.

So ging dann mal unter die Dusche, um das Jucken loszuwerden, mittlerweile war etwa halb Sechs am Morgen und ich beschloss, einen kleinen Morgenspaziergang zu machen - es blieb ja noch genug Zeit bis um 9 Uhr, wo wir uns zum Frühstück treffen wollten.
Auf der Strasse herrschte schon emsiger Betrieb, nur leider fand ich nirgends einen Coffee-Shop, welcher offen hatte - so lief ich etwas durch die Stadt, mit immer noch schmerzenden Füssen und relativ müde..
.


Kleiner Markt etwa 400m vom "Freedom" entfernt.

Nach meiner kleinen Runde um den "Block", war es dann schon langsam Zeit, um mich mit meinem Kollegen zum Morgenessen zu treffen, welches wir beim "Freedom" einnahmen. War soweit ganz okay - und nach langer (brotloser) Zeit in TH, wieder einmal ein warmes Baguette zu essen - ist echt lecker.
Mittlerweile hatten wir uns mit frei aufliegenden Stadtplänen und Werbezeitschriften eingedeckt und machten unseren Plan für den Morgen - es sollte eine mittlere Stadtrundfahrt mit dem "Tuk-Tuk" werden.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Let's go to Sihanoukville! Part 3

Nach etwa 20% der Strecke, gab es einen kurzen Halt in der "Pampa" um etwas (halbwegs) Kühles zu trinken. Auch hier nette Leute, welche aber kein Wort Englisch sprachen und so machten wir uns zum Kasper, bis wir die Kühltruhe mit dem Cola gefunden hatten.







Da immer wieder irgendwelche Rindviecher die Strasse kreuzten oder gar einfach da rumstanden erreichten wir natürlich keine vernünftige Reisegeschwindigkeit, auch schien der "Toyota Camry" etwas schwach auf den "Töpfen" zu sein, weshalb wir sehr langsam die kleinen Pässchen erklommen. 




















So fuhren wir relativ gemütlich in Richtung Sihanoukville und die Nacht brach langsam herein. Die Menschen begaben sich von ihrer Arbeit oder der Schule nach Hause und dies meist mit alten Mopeds und Fahrrädern ohne Licht.




Ebenso nahm der uns entgegenkommende Lastwagenverkehr (Container vom Hafen in SV) stetig zu und die Siedlungen der Strasse entlang wurden dichter.
Spätestens nun, tat mir unser Taxi-Fahrer fast ein wenig Leid, alle Minuten ein gefährliches Überhol- Brems- oder Ausweichmanöver und dies teils wirklich knapp. Dazu die Strassen finster ohne Beleuchtung und auch in den Hütten brannte nur schwaches Licht und meist sah man einen (sehr) kleinen Fernseher "flimmern" (Also nix 50" Flatscreen wie in TH!), vor welchem normalerweise mindestens 6 oder mehr Personen gebannt sassen.
Gegen 20:30 Uhr erreichten wir dann die ersten Häuser in massiver Bauweise und nach durchfahren eines Schleichwegs, waren wir plötzlich mitten in der Stadt, welche auf mich in der Dunkelheit unerwartet gross wirkte, ebenso erstaunte uns der hektische Verkehr.
Da der Taxi-Fahrer, unser Hotel "Freedom" ("Empfehlung" eines Freundes) nicht kannte, mussten wir dort anrufen, damit ihm der Weg erklärt werden konnte. Es stellte sich dann gleich heraus, dass wir wohl keine 300 Meter vom "Freedom" entfernt waren.