Mittwoch, 8. Dezember 2010

Lügen - Nein - Frauen haben hier kurze Beine.

Das Problem der Asianten ist meist, dass sie sogenannte Sitzriesen sind - was soviel heisst wie, wenn man sie an einem Tisch sitzen sieht denkt man(n) - Ah ja, relativ gross!
Stehen sie dann auf, sind sie immer noch gleich gross oder wenn es dumm geht, gar plötzlich noch kleiner.
Ist in Thailand mehrheitlich nicht anders, wobei natürlich Ausnahmen wie ehemals Took (die hatte barfuß, die längeren Stelzen, als die anderen Mädels, wenn diese High-Heels trugen) die Regel nur bestätigen.
Der einzige ersichtliche, beintechnische Vorteil der Khmers ist, dass sie nicht so krumme Beine wie die Thais haben. Was vermutlich daher kommt, dass ihnen die Kolonial-Herren vor langer Zeit mal beibrachten, dass man auf Stühlen sitzen kann - und nicht dauernd am Boden (im Schneidersitz) kauern muss wie die Thais.
Nun haben wohl auch die Khmer-Damen bemerkt, dass Badeschlappen sich eigentlich nur bei männlichen Proleten gut machen, was ich eigentlich recht positiv finde - da meine ich die weibliche Erkenntnis.
Plötzlich staunt man, da die Proportionen - selbst im stehenden Zustand, nun wahrlich gut wirken.
Da muss man dann gut aufpassen und auch wenn es uns Männern in SOA öfters schwer fällt - das Gehirn wieder einschalten und mal einen Blick auf das Schuhwerk werfen.
Die Damen hier sind nun vom Extrem Badelatschen zum Extrem High-High-Heels übergegangen und bevor man eigentlich auf die Schuhe schaut, sollte man schon stutzig werden, weil nur in kalten Ländern die Frauen seltsam laufen - nämlich dann, wenn sie im Winter mit Skischuhen unterwegs sind. 
So "winterlich", bewegen sich nun mehrheitlich die Khmer-Damen und es sieht wahrlich lustig aus...
Aber es tut sich wenigstens langsam etwas!
Was ich aber nie verstehen werde, ist der Schuhfimmel unserer europäischen Frauen.
Da sah ich letztens die Talk-Show "Kerner" - es gab einen Quiz (Promi gegen junges Fräulein) der Preis für die Dame war - einen Jahr lang, jeden Monat ein paar Schuhe im Wert von 200.-Euro! 
Ich habe bei Günther Jauch's "Wer wird Millionär-Show", schon Kandidaten gesehen, welche sich über den Gewinn einer Million Euro, weniger gefreut haben, als die Dame bei dem Kerner-Quiz, über den 2400.- Euro-Schuh-Preis!

Eventuell sollte ich hier in Kambodscha, einen Damen-Schuhladen eröffnen...

Dienstag, 7. Dezember 2010

Auf den Spuren des Lasters...

Längere Zeit habe ich mich gewundert, woher immer der viele Schlamm kommt, den diverse Lastwagen auf der Omnui Street "verteilen". So bin ich nun mal den Spuren der Laster und Baumaschinen gefolgt und bin in eine recht abgelegene Gegend gekommen, welche trotzdem sehr nahe bei SHV liegt - siehe Google-Earth Bild, grüner Pin.
Ob man hier nun eine Siedlung bauen will oder was die Pläne sind, keine Ahnung - man wird sehen - vielleicht wird man aber in 10 Jahren sagen, oh hier war mal noch eine richtige "Pampa" - wer weiss es schon? 
Jedenfalls mal wieder ein lustiges Gelände um ein bisschen den Allradantrieb zu testen und ein paar einsame Hütten zu betrachten.
Aber wie schon an anderer Stelle festgestellt, nicht jede Sandfläche die stabil aussieht ist es und teils ist der Boden wie Treibsand und so ist es mir doch schon einige male passiert, dass der Toyota bis zu den Radnaben im Sand schlagartig eingesunken ist. Da hilft dann nur noch ruhig bleiben und mit Hilfe der Hinterrad-Diff.-Sperre und Allrad wieder aus dem Schlamassel raus fahren. (Gruss an Ralf!)
Ab in den Dschungel - wenn ich mal mehr Zeit habe - diesmal war hier Schluss und es ging wieder zurück in die kleine, verrückte Stadt.
Allradantrieb und genug Bodenfreiheit, ist schon eine feine Sache hier - aber einem Khmer reicht auch ein unkaputtbarer Toyota um (fast) überall durch zu kommen.
 
Das nächste Mal, nehme ich Jemanden zum schieben mit - falls was schief geht - dann werde ich mal die "Road to Hell" in Richtung Dschungel befahren.

Samstag, 4. Dezember 2010

Ein paar Aktualisierungen - auf "die Schnelle".

Weiterhin gibt es täglich Stromausfälle, welche nun immer öfter am späten Abend oder gar in der Nacht (stundenlang) stattfinden. Aber auch am Tag, gibt es regelmäßig, von sehr kurz bis zu knapp 2 Stunden Unterbrüche. Entsprechend hoch - sind auch die Spannungsschwankungen, die ich immer wieder messe.
 Such das Äffchen.
Ezecom wird dadurch auch beeinträchtigt und so habe ich dann immer wieder, nach den Stromausfällen, weiterhin einige Stunden kein Internet. Irgendwie kriegen die ihr System auch nicht richtig in den Griff - so sehe ich dann immer wieder einen "Techniker" an einem Mast hängen, mit dem "Schlepptop" im Anschlag. 
Von meinen 20% Rabatt im Jahres-Vertrag, will man weiterhin nichts mehr wissen, da man ja die Preise nun generell leicht gesenkt habe - tic! 
Ich bleibe aber mal noch ein wenig unangenehm und stochere nach...

Eine meiner Nachbarstöchter ist nun Schwanger - ein Mann oder Boyfriend - ist aber nicht auszumachen und bisher dachte ich ja, die wären eigentlich immer Daheim am arbeiten oder... Ich schätze sie, auf vermutlich eher 16 als 18 - na ja - nicht mein Problem. 
Obwohl es mich doch stutzig macht, da mir vor kurzem die 27-jährige Besitzerin eines Beauty-Salon erklärt hat, "Frau" dürfe erst Kinder kriegen, wenn sie verheiratet ist.

Zuunterst im Haus ist ganz frisch, ein junger "Barang" eingezogen. 
Die (er und etwa ein Dutzend Kambodschaner-Buben mit Mopeds) haben dann gestern, gleich mal den Vorplatz in Beschlag genommen und da eine Bier-Party gefeiert. Jetzt bin ich mal gespannt, was unser "braves" Wohnhaus, für einen neuen Mitbewohner bekommen hat?
Du siehst mich nicht...
Die Kitten haben nun alle die Augen geöffnet und sind soweit topfit - zum Glück! Die Katzenmutter schleppt schon wieder selbst erlegte "Monster-Ratten" an - ist also auch vom Geburtsstress bestens genesen.

Der Spruch zum Wochenende:
Schau dir an, wie der Elefant kackt, dennoch sollst du nicht wie ein Elefant kacken.

Dieser Ratschlag warnt davor, sich in einer Weise zu verhalten, die der eigenen sozialen Position bzw. Kompetenz nicht entspricht: Eine in der Khmer-Gesellschaft häufig anzutreffende Empfehlung. Von: Adrien Pannetier Khmer-Weisheiten

Freitag, 3. Dezember 2010

Die etwas anderen Polizeinachrichten - Crime in Cambodia.

Mindestens in Sihanoukville, passieren keine Verbrechen!
Schliesslich liest man selbst in der "Phnom Penh Post" so gut wie nie Polizei-News, aus unserer kleinen Stadt. (Achtung Ironie!)
Was aber wohl daran liegt, dass spätestens wenn die Sonne untergeht, weit und breit kein Polizist im Dienst mehr zu sehen ist. Ob nun dann schon alle Polizisten betrunken sind - das "schwarz" kassierte Bußgeld zählen oder selber Angst haben auf die Straße zu gehen - wer weiß?
Wenn aber in der Nacht etwas passiert - wie schon selber erlebt siehe "Friedliches Sihanoukville..." im Blog - dann kommt man sich vor, wie in einem alten "Wild-West-Film". Rundum werden Fenster und Türen verriegelt, die Lichter gelöscht und die Leute schauen aus einer sicheren Deckung heraus, dem Geschehen tatenlos zu! 
Siehe auch die folgenden Polizei-Nachtrichten, wie wäre es ansonsten möglich, dass Leute mitten in einer Festgemeinschaft von Randalierern totgeschlagen werden und die Täter auch noch fliehen können...?!?

Wenn man also so die Polizei-Nachrichten aus ganz Kambodscha liest, welche den Weg in die Zeitung gefunden haben, dann weiß man oft nicht, ob man nun lachen oder sich ernsthaft sorgen soll? 


Hier einige Beispiele:
Vier Männer wurden am Sonntag von der Polizei angehalten, nachdem sie eine Kuh eines Dorfbewohners gestohlen hatten und diese in der Region von Siem Reap aßen. Die Polizei sagte, dass der Eigentümer der Kuh eine Anzeige ablegte, und sie gingen los, um nach der „schwerfälligen Vermissten“ zu suchen. Bald stolperten sie auf die Verdächtigen, welche "Kuh-Fleisch in der Pampa" aßen. Man begann sie zu befragen. Sie gaben zu die Kuh gestohlen zu haben, während der Dorfbewohner schlief. Das Opfer sagte, dass die Täter seine Nachbarn waren, und "sie sollten nicht seine Kuh essen". Er hat US$100 als Entschädigung gefordert.


Die Polizei hielt eine 30-jährige, nackte, geisteskranke Frau an, welche gemütlich durch die Stadt schlenderte. Die Polizei sagte, dass sie zu einem NGO gesandt wurde, und dass sie ein "Neuling" in der Stadt war, die keine Verwandten hier hatte. Die Polizei brachte ihr zweimal Kleidung, aber sie weigerte sich, diese zu tragen. Passanten welche sie sahen, hatten Mitleid mit der Frau und kamen zu dem Schluss, dass sie "verrückt" sei. Die Polizei versucht nun ihre Verwandten ausfindig zu machen, dann kann sie zu einer psychiatrischen Anstalt gesandt werden.


Eine 46-jährige Frau wurde in ihrem Haus im Kampong Bezirk Speu's Chhbar Mon am Donnerstag auf dem „elektrischen Stuhl hingerichtet“. Ihr Mann sagte, dass nachdem sie die Waschmaschine mit Wäsche gefüllt hatte, ihre Hände nass waren. Sie ging, um ihr Mobiltelefon aufzuladen. Da wurde sie auf dem dortigen Stuhl, von einem Stromschlag erschüttert. Ihr Mann zog sie vom elektrischen Stuhl weg, mit Hilfe eines Halstuches. Er begann, sofort mit Herzmassage, während sie auf einen Krankenwagen warteten. Aber seine Frau starb in seinen Armen, bevor die Hilfe ankam.

Ein 20-jähriger Mann wurde in der Kratie Provinz angehalten und am Freitag angeklagt, weil er eine Frau kidnappte und sie zur Mondulkiri Provinz mitnahm. Ihre Eltern legten eine Anzeige bei der Provinz-Polizei ab. Nachdem sie entdeckten, dass die Tochter seit einer Woche wohl bei dem Mann war. Der Verdächtige bestritt die Behauptungen und sagte aus, dass das Paar seit Jahren "verliebt" gewesen sei. Aber ihre Eltern hatten ihre Liebe nicht geduldet. Er sagte der Polizei, dass er und das Mädchen sich deshalb dafür entschieden hätten, zu packen und in Mondulkiri zu leben, weil die Eltern seine Ehe-Bitte zurückgewiesen haben.


Eine Gruppe "von Gangstern", prügelte am Samstag einen 30-jährigen Mann mit einem Holzstock zu Tode, im  Bezirk von Treng's Thala Barviat. Ein Zeuge sagte, dass die Gangster einen Tempel betreten hatten, um am dortigen Fest in dieser Nacht  zu tanzen. Aber sie es „versäumten“, an der Tür für den Eintritt zu bezahlen. Das spätere Opfer ergriff daher das nächste Mikrofon und sagte den Männern vor der ganzen Menge, dass Jedermann der tanzen wollte, einen Beitrag an den Tempel zu bezahlen habe. Statt zu Bezahlen, prügelten sie den Ansager zu Tode, mit einem einen Meter langen Bauholz. Die Gangster flohen vom Tatort.


Ein Mann beging Selbstmord, indem er am Freitag von einer 65 Meter hohen Funk-Antenne sprang. Der Grund war, dass er das Geld um eine Geldstrafe zu bezahlen nicht hatte. Die Familie des Opfers sagte, dass er 3 Millionen Riels (740 US$) Busse bestraft wurde. Weil er in betrunkenen Zustand in „Vorah Vihear“ Hausfriedensbruch begangen hatte. Er sagte seiner Frau, dass er der Welt nicht mehr gegenüberstehen könne, wenn er das Geld nicht bezahlen kann. Zwei Stunden später bestieg er die große Antenne, und seine Familie war außer Stande, ihn daran zu verhindern in den Tod zu springen Die Polizei sagte, dass das doch nur "ein kleines Problem" war.


Ein 17-jähriger Student, wurde von einer Gruppe "von Gangstern", im Phnom Bezirk von Penh's Prampi Makara am Montag zu Tode gestochen. Die Polizei sagte, dass das Opfer auch ein Bandenmitglied an der Höheren Schule war, und dass er mit der anderen Gruppe auf einer öffentlichen Straße gekämpft hatte. Die Gangster stachen auf ihn ein, und er wurde anschließend verletzt zum Krankenhaus gebracht. Die Ärzte berichteten, dass sie ihn "geheilt" hatten, aber knappe drei Tage später starb er. Die Polizei sagte, dass die „Gangster“  Schulschwänzer seien, und das es nicht das erste Mal war, dass sie jemanden mit Messern verletzt hätten.


Ein 36-jähriger vietnamesischer Mann wurde angeklagt, wegen Vergewaltigung eines 13-jähriges Mädchen im Meanchey Bezirk von Phnom Penh. Die Polizei sagte, dass der Verdächtige, ein Kricket-Verkäufer, das Opfer überzeugte, mit ihm zu einer Pension zu kommen, wo er sie vergewaltigte. Sie entschied sich dafür, es ihrer Mutter trotz Drohungen des Mannes zu erzählen. Die Mutter legte eine Anzeige bei der Polizei ab, aber der Verdächtige bestritt, dass er das Mädchen vergewaltigte. Er besteht darauf, dass sie verliebt seien und deshalb einvernehmlich Geschlechtsverkehr hatten.


Die Polizei hielt einen Mann an, der angeklagt ist ein Motorfahrrad beim russisch-kambodschanischen Freundschaft-Krankenhaus-Parkplatz in Phnom Penh gestohlen zu haben. Die Polizei sagte, dass der Mann ein Parkplatz-Wächter für die Motorfahrräder war. Trotz Hilferufen eines Mitwächters stahl der Mann das Motorbike. Der Verdächtige gab zu, dass es "betrügerisch" war. Er wurde dem Gericht überstellt.


Ein 28-jähriger Polizist erhängte sich in der "Stadt Siem Ernten" am Montag. Weil er auf seine Frau böse war, da diese Anspielungen gemacht hatte, er habe eine neue Freundin. Seine Vorgesetzten an der Station sagten, dass er nicht zur Arbeit erschien. So fragten sie seine  Frau betreffend seines Verbleibs. Sie sagte, dass sie nicht wusste, wo er sei und so suchten sie die Stadt ab und fanden ihn an einem Baum hängend. Die Polizisten sind/waren auf den Selbstmörder böse. Weil Polizisten "ein gutes Beispiel für die Einwohner sein sollten und sie das somit nicht tun sollten".


Zwei Männer starben, und ein Anderer wurde im Anschluss an einen Messer-Kampf in Kampong Cham schwer verletzt. Die Polizei sagte, dass das Trio die Nacht an einem Dorffest tanzte, als ein Streit ausbrach und Messer und Schlagstöcke gezogen wurden. Einer  der Männer wurde im Kampf verletzt und die anderen Zwei flohen vom Tatort auf einem Motorfahrrad. Aber sie krachten mit diesem, gegen einen großen Baum und starben sofort.

Cambodia village mob kills motorcycle bandits! (Klick)
Anmerkung betreffend dieser Selbstjustiz - interessant ist ja, dass trotz Bilder der aktiven Totschläger, die Polizei die Sache auf sich beruhen lässt - es gibt wohl wichtigeres zu tun...


Donnerstag, 2. Dezember 2010

Kitten - erste Lebens-Woche vorbei!

Die erste Woche ist vorbei und leider ging es gestern Abend, dem weiss/schwarzen Kitten schlagartig schlecht. Es trank nicht mehr und bewegte sich auch sehr phlegmahtisch. Da es nicht mehr säugte (trotz meiner Hilfestellungs-Versuche), holte ich sofort im Supermarkt Kitten-Milch und versuchte mit der Spritze (vom Thai-Tierarzt ehemals bekommen) dem Baby Nahrung zuzuführen. Was leider nicht wirklich gut klappte, die Katzenmutter kümmerte sich rührend um das Kitten, trotzdem war es kurz vor Mitternacht tot.
(Klein-)Tierärzte habe ich in SHV bisher keine gefunden, trotz Yellowpages und Fragen bei den Einheimischen. Es gibt zwar wohl einen Tierarzt, der ist aber nur an bestimmten Tagen hier - also nicht wie in Thailand - 24-Stunden Tierkliniken - leider.
So sind nun also die 5 "Tigerli" alleine und der Schreck sitzt mir in den Knochen, so das ich nun noch intensiver als zuvor schon, nach den Kitten sehe - mehr kann ich nicht machen. Die Gewichtszunahme war und ist bei allen Kitten absolut in Ordnung - das weiss/schwarze Kitten war sogar der Gewichts-Leader.
Nachfolgend noch ein paar Bilder von heute und jedes Baby als Porträt-Bild.
 Langsam kann ich sie unterscheiden - auch an ihrem Verhalten.
  Nachfolgend noch ein Bild vom Bruder meiner Katze, er sah als Kitten 
genau gleich aus wie die 5 Babys "meines" Wurfes und sieht nun
ausgewachsen wie folgt aus. "Charly" ist leider schwul (ja das gibt es
auch bei Katern), er lebt bei einem Kollegen von mir, in Thailand.
Ohne Quatsch - Charly war wirklich schwul und so hatte er 
immer Besuch von seinen Verehrern - war ich schockiert!
Auch konnte er keine Mäuse, Echsen, Frösche etc. "killen"
er hat nur mit Ihnen gespielt, bis die schwarze Schwester kam,
da hat es "knack" gemacht und die Beute war erlegt und auch
schwupps gegessen - das hat "Charly" nicht gekonnt. 
Dafür war er der Liebling aller Thai-Mädels.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Laundry - Wäscherei in Sihanoukville & Kambodscha.

Zu Beginn dachte ich eigentlich, ich hätte eine vernünftige Laundry (sinniger Name Formel 1) gefunden, auch wenn es manchmal statt einem Tag, vier Tage dauerte, bis meine Wäsche fertig war. Dafür hatte ich aber teils Verständnis, da ja die ganze Sache auch trocknen muss und in der Regenzeit, ist die Luft welche es dazu braucht, meist etwas gar feucht. 
Relativ unhübsch - wenn die Laundry die Wäsche der Kunden, an 
solchen Orten trocknet - leider Standard hier in Kambodscha! 
Waschen lassen, für max. 1$ pro Kilogramm Wäsche, ist eigentlich eine preiswerte Sache - besonders wenn man das Bügeln hasst wie ich - können tue ich es aber.
Leider stellte ich nun so vor rund 10 Tagen fest, dass die abgeholte Wäsche, nicht mehr nach "frisch gewaschen" roch, was mir schon seltsam vor kam. Dann entdeckte ich, dass meine Wäsche eigentlich zwar gebügelt war, aber die Flecken (welche nicht wirklich "schlimmer Natur" waren), immer noch vorhanden waren. (Unterwäsche wasche ich Zuhause, von Hand, mit kochendem Wasser - was die Laundrys eh nicht tun in SOA.)
Da nun dreimal in Folge, die Hemden, Jeans und Badetücher nicht wirklich sauber waren, werde ich mir wohl einen anderen Dienstleister suchen müssen. 
Auch werde ich mir wohl eine Waschmaschine zulegen und somit nur noch die Hemden in die Wäscherei bringen. Das was mich an den Waschmaschinen die man hier kriegt stört ist, die unsinnige elektronische Steuerung und der fast doppelt so hohe Preis, im Vergleich zu Thailand, wo man auch (klimagerechte) Waschmaschinen mit einer guten (alten) unkaputtbaren mechanischen Steuerung kriegt. (Vielleicht kennt ja ein Leser des Blogs, einen Shop in PP - wo es gute einfache, japanische Toplader zu kaufen gibt?)