Freitag, 30. März 2012

Keine Power!

Es ist und bleibt ein wahres Dauerärgernis - die Stromversorgung.
So schlimm wie diesen Monat, war es seit ich hier bin, noch nie in meinem Stadtteil.
Die letzten drei bis vier Wochen war beinahe jeden Abend der Strom für bis zu 5 Stunden abgestellt. 
Mehrheitlich ab 18:30 Uhr ("witzig" wenn man am Kochen ist - Backofen mit Inhalt) und nicht selten kam der Strom erst um 23 Uhr (wie gestern) wieder "zurück".
Ganz toll ist es dann in der Folge, wenn man am kommenden Morgen unter der (dann kalten) Dusche oder mit dem Gesicht voll Rasierschaum, plötzlich schon wieder im dunklen Badezimmerchen steht. 
Nicht selten geht dann als Nebeneffekt des Ein- und Ausschalten des Stromnetzes (Spannungsspitzen), beim Internet-Provider ein Elektronikteil "flöten" und man kann sich dann anschließend gleich noch ein paar Stunden mit dem Support (Let me check with my Team...klick) herum ärgern.
Das summiert sich dann wirklich zu einem ausgeprägten Frustpotential, wenn man Morgens ein bis drei Stunden keinen Strom hat, am Nachmittag nochmals und am Abend dann fast mit 100-iger Sicherheit mehrere Stunden abermals stromlos dasteht. 
Noch ärgerlicher ist alles, wenn genau an den Abenden an welchen man mit "Leuten" zum Essen verabredet ist -  Zuhause der Strom funktioniert. *grrrrr*
Das es die Herren von "Colben-Energy" meist auch nicht sonderlich eilig haben, den Strom wieder einzuschalten muss ich dann auch noch mit ansehen. 
Immer wieder unverständlich für mich, dass man einen riesigen Schlüsselbund hat und anscheinend kein einziger Transformatoren-Haus-Schlüssel beschriftet ist (seit eh und jeh).
So sieht man dann immer den "Techniker" minutenlang die Schlüssel am Schloss durchprobieren und dies tagein & tagaus!
Natürlich habe ich einen Notstromgenerator, jedoch macht mir das auch keinen Spaß da bald mehr teuren Sprit zu verbrennen, als mit meinem "Land Cruiser" in einem Monat.
Neue Strommasten stehen "vor den Toren" von SHV.
Die Isolatoren fehlen noch und die Leitungen - aber 
es gibt ein wenig Hoffnung auf (baldigen) Strom(fluss)! 
So und nun gehe ich wieder meinen Benzinkanister auffüllen, schließlich habe ich dieses Posting mit Benzin-Strom erstellt...

PS:
Wenn es im April so weitergeht, werde ich eine Großdemo bei "Colben-Energy" organisieren... "ha-ha-ha"! 
PPS: Eine Kontakt-Telefon-Nummer für Colben-SHV findet man im www wohlweislich nicht.
PPPS: Das waren jetzt auch gerade wieder drei Stunden....

Donnerstag, 29. März 2012

Förderung der Telefonitis!

Es gibt ja nur eines was den Bauboom und das stetig dichter werdende Verkehrsaufkommen toppt und das ist natürlich die asiatische Telefonitis.
Oftmals wundert man sich, dass die Leute welche gemeinsam am Tisch sitzen, sich nicht gegenseitig anrufen und so miteinander sprechen.
Das geht aber logischerweise nicht, da man ja trotz Gesellschaft mit anderen Leuten telefoniert.
Dies setzt sich natürlich auch im Auto und auf dem Roller fort, nicht umsonst sind uns die Asiaten in der Disziplin Multitasking deutlich überlegen. (Achtung Ironie!)
Da man nun zu Tiefstpreisen 24h Stunden non-stopp telefonieren kann (siehe Bild oben), ist das einzige Limit zur Benutzung das Handys immer und überall - der Akku.
Leider sind die Akkus heute verdammt ausdauernd und die Ersatz-Akkus viel zu billig...! 
Nachtrag - eine wirkliche Herausforderung ist das Telefonieren mit Khmers. 
Das beginnt mit mehrfachem "Hallo....?" "Hallo.....?" und wird dann regelmäßig wieder durch "Hallo....?"-Nachfragen unterbrochen. 
Liegt wohl daran das "sie" es nicht gewohnt sind, dass der Gesprächspartner einfach mal zuhört - meist quaseln die Khmers ja gleichzeitig und das Ergebnis daraus ist nicht selten, dass wohl am Ende des Gesprächs keiner mehr weiss um was es ging - aber das Gespräch war "interessant".

Dienstag, 27. März 2012

White Sand Beach - neuer Nobel Strand.

Nicht unweit des Hafengebietes (hier ein Blog-Bericht von der Region - Klick) ist nun nach fast eineinhalb Jahren "Bauzeit", der neue/alte Nobel-Strandabschnitt "White Sand Beach" (The Water Front) kurz vor der Fertigstellung.
So hoffe ich wenigstens - nicht dass es da auch noch eine neuerliche Bauruine gibt.
Zwei alte Handy-Bilder vom Oktober 2010.
Wieder einmal so eine typische halbfertige Baustelle - woran es liegt keine Ahnung.
Ehrlich gesagt mir würden (aktuell) die Palmen und Pflanzen fehlen, zum "perfekten" Nobel-Strand-Feeling. 
Man möge als "Blog-Leser", bitte die Anlage auf dem Plakat, nicht zu stark mit der Realität vergleichen. 
Ein paar Dinge wurden nun wohl (mangels Kohle?) einfacher gestaltet.
Leider zeigt sich gerade an diesem Ort, mit solch einem neuen Strand, die Kluft zwischen Arm und Reich extrem - da an dieser Strasse doch viele Leute leben, die sich wohl täglich hart "durchschlagen" müssen. 
Wie wird man sich als "gemeiner Khmer"  fühlen, wenn dann die "Range Rover" und "BMW's" mit ihren Insassen aus Phnom Penh, am Wochenende die Gegend mit ihrem Neureichen-Charme beglücken?!
Wie lange es wohl noch dauert, bis die Bagger auffahren und folglich unerwünschte "Bretterbuden" dem Boden gleich gemacht werden?

Montag, 26. März 2012

Kinderschänder verhaftet in PNH

Auf die Verwechslungen im Artikel, Thailand / Kambodscha gehe ich mal besser nicht ein.
Erstaunlich und verwunderlich ist aber schon, dass solche "Individuen" überhaupt wieder in die Länder (Kambodscha & Thailand) wo sie jeweils (angeblich) im Knast saßen, so ohne weiteres einreisen können?!
Einen Kommentar erspare ich mir - möchte aber trotzdem anmerken, dass es teils schon seltsame Typen unterwegs hat, oftmals mit mehreren "Boys" im Schlepptau.
Die Leser-Kommentare entsprechen natürlich auch wieder den üblichen TH/KH-Klischees...

Freitag, 23. März 2012

Gen-Forschung in Kambodscha.

Wie man auf dem Bild sieht, hat man in Kambodscha schon erste Erfolge bei der Gen-Forschung erzielt.

Donnerstag, 22. März 2012

Alles nur Fassade?

Ein besonderer "Spleen" der Khmers ist es, seine Firma anhand einer imposanten Gebäudefront zu präsentieren.  
Dazu greift man gerne mal in die Hollywood-Trickkiste und lässt vor das eigentliche Gebäude eine imposante (blaue) Glasfront bauen.
Der Effekt ist oftmals, mindestens von vorne, wirklich beeindruckend, schade ist es (teils) um die stilvollen Häuser die dadurch verschandelt werden.  
 
Es hat hier in SHV viele sehr schöne und architektonisch interessante Häuser, leider werden diese oft durch die "Shops" im Erdgeschoss optisch "abgewertet" und wenn man mal seinen Blick ins erste oder zweite OG schweifen lässt, dann staunt man nicht schlecht, was für ansehnliche Häuser da vor einem stehen. 
 

Dienstag, 20. März 2012

Der Irrtum vom Drogen-Paradies!

Bilder von Ralf H. - besten Dank.
Wenn man so im Internet liest, dann findet man in vielen Foren (Cannabis- Backpacker- und Raver-Szene etc.)  die Falschinformation, dass in Kambodscha der Besitz- und Konsum von ("kleineren") Mengen Cannabis legal sei.
Bestärkt wird man als Urlauber auch noch in dem Irrglauben, von den überall unübersehbar und teils schon dreisten Hinweisen auf "Joints" und "Happy Pizza" und anderem Futter, welches mit seltsamen "Gewürzen" angereichert ist. 
Nicht selten schaue ich auch dumm aus der Wäsche, wenn am Nachbartisch ein "netter Rentner" seinen Joint raucht und man muss dann kurz zurück rechnen um zu merken, dass sich die Woodstock-Generation nun auch schon in einem stolzen Alter befindet.
Letztes Jahr hat der Premierminister Hun Sen, ein neues und deutlich härteres Drogengesetz abgesegnet, welches wohl nun langsam aber Sicher in Kraft treten wird. 
Ende des Jahres soll ja in der Provinz Sihanouk (Nähe Hafen) auch ein entsprechendes "Center of Excellence" für 2000 Drogen-Häftlinge fertiggestellt werden. Vietnam soll auch einen höheren 7-stelligen Dollar-Beitrag zu den "Drogen-Zentren" beisteuern, wird gemunkelt. 

Auf jeden Fall, kann es plötzlich mal passieren, dass im dümmsten Fall mal härter durchgriffen wird in Zukunft und meist trifft es in solchen Fällen einen unbedarften "Touristen" und der wird dann sicher nicht mit 20.-USD.-Kaffeegeld an einen Polizisten, davon kommen.

Reise-Hinweise "Kambodscha" vom schweizerischen "EDA":

Besondere rechtliche Bestimmungen: Beleidigungen der königlichen Familie sind strafbar. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Gefängnisstrafen geahndet. Die Haftbedingungen sind prekär: unzulängliche hygienische Verhältnisse und medizinische Versorgung etc
Also Finger weg von Drogen in Kambodscha - ganz besonders von "Crystal Meth", "Jabba" und "Ecstasy", welche hier von fast von jedem zweiten Taxifahrer angeboten werden.

Sonntag, 18. März 2012

Live TV kostenlos.

Wieder einmal ein aktueller Tipp zum Live-Fernsehen diverser D-A-CH TV-Sender in SOA. (Von ARD, ZDF, RTL, PRO7 bis ORF1/2 und SF1/2 etc.)
Man sollte aber schon ein wenig "Internet-Speed" haben, damit der Download sauber läuft.

Stream-Scene Internet Live TV

Bei etwas weniger Speed - klappt der Live-
Stream zum Formel 1-Rennen aktuell sehr gut.

Klappt wunderbar um z.B. gerade jetzt Formel aus Australien zu schauen. (Spezial-Danke an Hardy für den Tipp!)

Freitag, 16. März 2012

Pearl City die vertane Chance?

Eigentlich habe ich mir unter Einkaufscenter etwas anderes als eine Edel-Kopie des großen Marktes in Down Town vorgestellt. 
Der neue Markt-Bereich dort, ist ja zu einem grossen Teil auch nicht vermietet, da fragt man sich wozu es so etwas nochmals braucht, außerhalb des Zentrums? 
(Ähnliche Konzepte wie dieses, stehen gar in PNH mehrheitlich leer da.)
Gehofft hatte ich eigentlich auf ein Einkaufszentrum mit einem "richtigen" Supermarkt - dazu vielleicht ein paar chice Restaurants, Souvenir- und Schuh- und Modegeschäfte etc.
Hier hat man sich aber eigentlich im EG gleich alle Möglichkeiten selber "verbaut", durch die komplette Bebauung der Fläche mit den "klassischen Khmer-Shop-Boxen".
Wenn man doch nur z.B. mal die Hälfte unbebaut gelassen hätte, um die Verkaufsflächen (nachträglich) den Wünschen (evt.) potentieller Großkunden anzupassen.
Bei uns - aber auch beim Nachbarn Thailand - baut man solche Projekte, mit diversen Ladenketten "im Hintergrund", die ab der Planungsphase involviert sind. 
Hier in Kambodscha, baut man etwas nach seinen Wünschen und dem Motto "haben wir immer schon so gemacht" und hofft dann darauf Kleinunternehmer zu finden, die da Potential drin sehen. 
Hätte man hier z.B. einen Lucky Supermarkt aus PNH im Einkaufscenter, würde eine Eigendynamik entstehen mit vielen Synergien - aber was soll einem hier hin ziehen, der Springbrunnen?
Im OG ist die Fläche zwar komplett frei - da sollen ja aber laut Erbauer - Ausstellungen und Feste etc. stattfinden. 
Die Raumhöhe die im EG verschenkt wurde, fehlt aber hier oben deutlich und das Raumgefühl ist trotz der großen Fläche schlecht. 
Wie es dann hier im OG bei einem Khmer-Fest wohl "hallt" - aua - wer möchte dies seinen Ohren antun?
Leider hat man das Tageslicht nur bedingt genutzt und die zwar recht toll aussehende Tragkonstruktion des Daches, wirkt trotz allem beengend und nicht "leicht".
Leider hat es - mindestens nach unserem Verständnis - auch relativ wenig Toilettenanlagen im Einkaufscenter. Verständlicherweise, sind die fertigen Sanitäranlagen abgeschlossen, was wie auf den Bildern zu sehen, die Leute anscheinend dazu inspiriert vor die verschlossenen Türen zu scheixxen und zu urinieren! (Zum Glück gibt es kein Geruchsinternet.)
So wie sich die Sache im Moment präsentiert, sollte man keine allzu großen Erwartungen hegen, in Bezug auf verbessertes Waren- und Einkaufsangebot in SHV, in naher Zukunft.
Handwerklich gesehen, gibt es eigentlich (oberflächlich) nicht viel zu "bemeckern" - nur Denjenigen - welcher diese eintönige Trabanten-Siedlung geplant hat, den möchte ich gerne einmal kennen lernen.
Das sind keine schönen Aussichten...(wo ist eigentlich das geplante Kino?)