Montag, 30. August 2010

Living in a box...

Nicht ganz - aber nur Kisten vom Umzug zum drauf hocken - kein Kühlschrank - somit nichts zu Trinken und zu Essen, macht nach kurzer Zeit schon keinen Spass! 
Die morgendliche Dusche war eiskalt und somit stand fest, ein Durchlauferhitzer muss her - so schnell es geht - aber vorerst, brauchte ich noch ein paar andere Dinge.
Zum grossen Glück opferte sich mein lieber neuer Nachbar und seine thailändische Frau und gingen mit mir ein paar Dinge einkaufen, welche man als halbwegs moderner Mensch - glaubt dringend zu (ge-)brauchen!
So wurde ich dann am Mittag pünktlich mit dem Tuk-Tuk abgeholt und los gings, in die "grosse Stadt".

Da Jerry und seine Frau, schon eine gewisse Vorsondierung beim Kauf eigener Sachen gemacht hatten, konnten wir uns unnötige Ladenbesuche ersparen und gingen gleich zu den "brauchbaren Anbietern".
Unglaublich was es da alles gibt - Second-Hand Waschmaschinen aus Japan, welche das Format eines Nachttisch-chens haben - gebrauchte alte Kühlschränke inklusive Mikro- und anderer Kulturen - nichts für mich!
Ein Favorit stand dann bald mal fest, ein "Panasonic" mit separatem Gefrierfach.
Der Preis beim ersten Anbieter, war leider etwas hoch und Rabatt, sollte es auch keinen geben - so ging es zur Stammlieferantin von "Jerry" - zuvor noch ein kleiner Abstecher zum High-Class-Möbel-Geschäft (Ironie) von Sihanoukville - und über die hohen Preise, für bescheidene Produkte gestaunt. 

Jerry's-Stammlieferantin zeigte doch ein gewisses Flair für den Verkauf und machte uns gleich mal einen guten Preis - die Mama von ihr, "die" mit den hohen Preisen, umgingen wir galant. Somit meinen Wunsch-Kühlschrank gekauft und gleich am Abend Heim liefern lassen.
Anschließend noch eine Matratze gekauft für 45.-USD. so lässt es sich sicherlich, auch in dieser Nacht gut schlafen - die Matratze wurde kurzerhand beim Tuk-Tuk aufs Dach gebunden. 
So gingen es ins "Samudera", wohl der einzige Supermarkt in SV, mit einem halbwegs kompletten Sortiment für uns Ausländer - jedenfalls findet man(n) von gutem Käse (bezahlbar), über Fleisch und Wurst bis zum Clo-Papier und Souvenier aus Cambodia alles und der Clou ist - bei der Kasse sind die Regale voll mit Wundermitteln für die männliche Bevölkerung - wer's braucht...?! 
So stöberten wir sicherlich deutlich über eine Stunde im Supermarkt umher - ganz lustig - besonders wenn man sonst nicht weiss, wo man was einkaufen soll.
Mit mal ein paar Grundnahrungsmittel im Einkaufskorb, ging es an die Kasse, um festzustellen, dass wohl in SV alles noch ein wenig teurer ist.  

Alles verstaut im Tuk-Tuk und dann ging es wieder in Richtung neues Heim, unterwegs noch einen Stopp beim Rattan-Möbel-Hersteller eingelegt und ein paar Sachen, zum leben "gekauft" - zwei grosse Sessel und Stühle mit Ess-Tisch, die waren erst halb feritg - so musste ich noch etwas warten. 
 Einer der zwei neuen Sessel - recht bequem!
Schliesslich dann aber los nach Hause, denn der "kalte Schrank" war bald im Anflug - heya - habe ich mich gefreut, als die fleissigen Mannen, den Kühlschrank gebracht haben! 
Gleichmal nach kurzer Gedenkzeit (Kühlsystem KS), das Ding in Betrieb genommen und mit meinem Einkauf bestückt. 

Es kam dann noch mein neuer Vermieter vorbei und brachte den Vertragsentwurf zum durchlesen. Die Chance nutzte ich und fragte nach einem Installateur, für meinen "Boiler" - er griff sofort zum Handy und teilte mir mit, der "Klempner" komme um 7 Uhr am Morgen - wie sagt Jerry so schön - das Land der Frühaufsteher - macht nix - Hauptsache warmes Wasser am Morgen! Ich fuhr dann gleich noch, dass der Installateur ohne Boiler kommt und ich diesen "schnell" mit ihm kaufen gehen müsse. (Die montieren hier nur Ware, die der Kunde gekauft hat und lassen sich so ein gutes Zusatzgeschäft entgehen - mir soll es recht sein.)

So gab es an diesem Abend, dann gleich mal noch ein paar Schinken/Käse-Sandwiches und ich sortierte noch ein wenig, meine nassen Sachen um - scheiss Arbeit.

Abschliessend nochmals ein GROSSES Danke an Jerry und seine Frau Jana - ohne Euch würde ich immer noch in SV umherirren...

Samstag, 28. August 2010

Khmer-los! Part 3

Unterwegs gab es noch einen kleinen Tankstopp und kurz vor Sihanoukville, erkannte ich wieder die Abzweigung zu einer Abkürzung, dank der man sich den Umweg über den Hafen ersparen kann. Ich habe selbst gestaunt - schliesslich fuhr ich den Weg erst einmal bei Nacht - aber auch meine kambodschanischen Fahrer, waren doch etwas erstaunt. So kamen wir unweit vom Markt genau in die Strasse, welche zu meinem neuen Heim führen sollte - nun war ich doch sehr gespannt - ob mein reserviertes Appartement auch (noch) frei war?
Wir hatten kaum vor dem Haus geparkt, da erschien auch schon "Boi" der Hausmeister und öffnete uns die Türe ins Haus - toll es scheint zu klappen.
Gleichmal nützlich gemacht und die ersten Kisten hoch getragen - dann der Versuch, das Vorhängeschloss zu meinem Appartement zu öffnen - doch kein Schlüssel von "Boi" passt! Er geht dann wieder in sein Haus und sucht und sucht - doch auch der andere Schlüsselsatz passt nicht. 
 Spuckhaus - sorry - Spuckbild - dreht sich beim Hochladen immer wieder!
So geht er abermals um nach ca. 10 Minuten mit einem grossen Bolzenschneider zu erscheinen - nach einem ordentlichen "Gewürge" gibt dann der Schloss-Bügel doch nach und der Weg ins neue Heim ist frei.
Die Räume sind sogar einigermaßen sauber und so steht einem Einzug nichts mehr entgegen, außer die Plackerei alle Sachen noch in den dritten Stock zu tragen.
Meine Helfer scheinen weniger Saft in den Beinen zu haben als ich "alter" Sack und so schwächeln sie schon nach dem dritten Mal Treppen steigen.
Besonders der Fahrer scheint ein "fauler Sack" zu sein, so trägt er jeweils nur einen oder zwei leichte Gegenstände aufs mal - selber Schuld - Trinkgeld gibt es leistungsbezogen.
Das rauftragen, dauert deutlich länger als angenommen und als dann endlich alles oben ist - verabschiede ich meine Helfer mit einem leistungsbezogenen Tipp - da hat Einer ziemlich dumm, aus der Wäsche gekuckt!
Auch mein neuer Hauswart war fleissig - auch wenn er mir fast die Mikrowelle ruiniert hat - trotzdem kriegt er auch seine 5.-Dollar und ist sichtlich happy!
Nach der Verabschiedung habe ich dann mal alle Sachen in die Wohnung getragen und entsprechend verteilt - zuvor natuerlich noch die Katzen verpflegt und ihnen das Katzen-Clo bereitgestellt.
Die Katzen gingen gleich mal auf Erkundungstour - wer sagt den immer, Katzen hätten eine lange Umgewöhnungszeit, bei einem Wohnungswechsel?  
Anschließend fing ich an, alle Gegenstände so gut es ging zu trocknen und auszupacken - es sah übel aus - eigentlich war alles pitschnass - selbst die Kleider, welche wir samt Koffer in den grossen Safe gesteckt hatten, waren zu zweidrittel nass.  Es sah alles nach Auslegeordnung aus und so sollte es die kommenden Tage auch bleiben - bis alles halbwegs trocken war.
Es war schon später Nachmittag und ich war schon wieder fixundfoxi - zum Glück hatte ich noch kühles Wasser in meiner Kühlbox - 7-Eleven gibt es hier nicht. 
Ich rief dann mal meinen neuen Nachbarn an, welcher zufällig wie ich im gleichen Thai-Forum unterwegs ist und noch zufälliger, keine 300m von meinem Heim entfernt wohnt! Eigentlich wollten wir - wie mal per Mail abgemacht - noch eine Matratze und einen Kühlschrank kaufen gehen - da ich aber "fickundfertich" war, verschoben wir dies auf den kommenden Tag.
Stattdessen - gingen wir am Abend gemeinsam etwas essen und unterhielten uns dabei, doch recht gut. Das Essen im "Hotel Oasis" war ganz passabel und irgendwann, wollte ich dann nur noch schlafen gehen.
Andy hatte auch noch angerufen und sich erkundigt, ob alles in Ordnung sei - hier nochmals besten Dank an den Andy - aber auch an "Jerry und seinen Anhang" - für die sehr nette und hilfreiche Betreuung vor Ort!
Die erste Nacht, schlief ich auf dem nackten Lattenrost meines neuen Bettes - als Unterlage diente eine dünne Daunendecke - aber schlafen war für mich in dieser Nacht kein Problem.
Ich schlief wahrlich sehr gut - schließlich hatte ich die gröbste Hürde meines Umzuges nach Kambodscha hinter mich gebracht, was nun kam, hatte wieder mehr Zeit...

Fortsetzung folgt...




Freitag, 27. August 2010

Khmer-los! Part 2

Um kurz nach 8 Uhr, klingelte mein Khmer-Handy (unbekannte Nummer) und es war wohl der Busfahrer am Draht - er wäre in einer halben Stunde da. 

Ich sagte ihm - Nein um 10 Uhr nicht um 9 Uhr - doch da hatte er schon aufgelegt. Also machte ich mich daran, einmal meine Sachen auf dem Anhänger, vom gröbsten Wasser zu befreien (zum Glück hatte der Regen fast aufgehört) . Es sah zum heulen aus, alles voll Wasser selbst die in Plastik mehrfach eingewickelten und mit Klebeband "armierten" Sachen waren nass - da der Fahrtwind brutal den Plastik zerrissen hatte. Ich war unter Mithilfe einiger Khmer-Mädels fleissig am trocknen, da erschien auch schon der Mini-Bus.

Ich gehe zum Mini-Bus (ein alter SsangYong) und bin mal "paff", die komplette Bestuhlung ist im Bus vorhanden, ich sage ihm ich brauche einen leeren Bus - er solle mal bitte wieder gehen. Da fangen sie gleich mal an, die Sitze aus dem Bus zu schrauben und auf dem Dach zu verstauen - okay - das geht auch.
 Nicht mein Bus - aber halt was in der selben Art.
Relativ schnell ist der Bus von den Sitzen befreit und die "Jungs" fangen mit dem Umladen an. Im Bus drinnen, sieht es aus wie auf der Strasse - alles voll Matsch und Dreck - was soll's - meine Kritik wollen sie nicht verstehen - also einladen - mir ist es mittlerweile fast egal. 
Andy überwacht die Sache und so kann ich schnell ins Zimmer, meine Sachen packen gehen.  
Doch oh Schreck - da war jemand im Zimmer, hat den "Room-Service" gemacht und zum lüften die Türe offen gelassen.
Alle Katzen somit unauffindbar auf der "Flucht"? Ich kriege fast die Krise, entdecke dann aber mal zwei Katzen unter dem Bett und nur eine ist draussen - nach etwa 10 Minuten suchen und unzähligen Flüchen, finde ich die Katze hinter einer Regenwassertonne - klar relativ verängstigt, auf einer fremden lauten Baustelle mit Restaurant....
Also auch mit ihr wieder in den Käfig - die Koffer genommen und zum Mini-Bus - hier laufen die letzten Umladeaktionen. Noch 10.-Dollar für das Zimmer gelöhnt, verabschiedet von Andy und los.....oder doch nicht?
Jetzt redet der Fahrer plötzlich von einem anderen Fahrpreis - ich rufe den Schlepper an und sage ihm abermals, wir hätten ja den Preis schon ausgemacht. Okay - okay - alles wieder beim alten und los kann es gehen - einzig die Aircon vom Bus funktioniert nicht - dabei hatte ich doch ausdrücklich (auch wegen der Katzen) verlangt, dass eine gute Aircon vorhanden sein muss - aber nun ist es zu spät.

Die Fahrt verläuft kambodschanisch gemütlich und ich wundere mich auch nicht, als sie auf halbem Weg, anhalten und mal locker Mittagessen gehen - ich habe übrigens - drei Helfer dabei (im Preis inklusive) welche die Umzugssachen, dann in den dritten Stock tragen dürfen. 5-5-5
Nach einer guten halben Stunde geht es weiter, ich rufe meinen Vermieter an - der ist jedoch in Phnom Penh und irgendwie habe ich das Gefühl, er weiss gar nicht wer ich bin?!?!
Das kann ja noch lustig werden....

Fortsetzung folgt!






Donnerstag, 26. August 2010

Khmer-los!

Unser Fahrt in die Nacht, führte uns nach "Koh Kong" wo wir bei strömenden Regen, zuerst den uns ihrem "Lexus" folgenden Interessenten von Andy, ein brauchbares Hotel für die Nacht zeigten. Die Hauptsorge, unserer niveauvollen neuen Freunde war, wo finden wir die nächste Girls-Bar? Auch hier wusste der liebe Andy Rat.
Anschliessend ging es weiter durch die dunkle Stadt, welche wegen der andauernd heftigen Regenfaellle, viel Gemeinsamkeiten mit Venedig bei Nacht zeigte - ein Boot wäre als Transportmittel, in dieser Nacht mindestens gleichwertig gewesen.
Nun ging es an die Verteilung diverser Einkäufe (man erinnere sich an den Stopp beim Makro-Markt). Eine gute Stunde fuhren wir so durch "Koh Kong" und ich dachte mir nur, ob es wohl noch Sachen gibt auf dem Anhänger, welche nicht völlig durchnässt bzw. unbrauchbar sind?
Als wir dann endlich alles verteilt hatten, erfuhr ich, dass Andy sich mit seinen "Interessenten" im Cafe Laurent zum Essen verabredet hatte. Mir war der Appettit gründlich vergangen, auch hatte ich wenig Lust auf die "Sprüche" der Prolls und so bewachte ich in der Zeit, den X5 und den Anhänger - es regnet weiter in Strömen.
Zwischenzeitlich rief mich der liebe Khmer (-Schlepper) an und bestätigte, dass mit meinem Mini-Bus-Transporter alles klappt und er am Morgen um 10 Uhr kommen würde - er hätte gerade noch die Sitze im Bus demontiert, um Platz zu schaffen - da kann ja nichts mehr schief gehen...?!?
Anscheinend fand aber auch der Andy, die Unterhaltung  mit seinen eventuellen Kunden nicht so toll und so ging es nach weniger als einer Stunde weiter in Richtung "Waterways" - genau - es schüttete natürlich weiterhin wie aus Kübeln.
So irgendwann gegen 23 Uhr (ich habe nicht auf die Uhr geschaut) erreichten wir "Waterways" - alle schliefen und tauchten dann aber ganz schnell, mehr oder weniger verschlafen, im Restaurant des Resort's auf.
Nun knurrte mein Magen doch auch und als Andy meinte, ob ich mit ihm ein paar Wiener-Würstchen verdrücken möchte, musste er mich nicht dazu überreden. Seine Restaurant-Angestellte, machte dann mal die Würstchen heiss und servierte uns alles mit dem mitgebrachten Brot und Getränken - wusste gar nicht mehr - dass "geplatzte" Würstchen, so gut schmecken können... 
Nach dem Essen, versuchten wir dann noch, das Gespann etwas besser zu parkieren. Dazu musste die "Wirtin" den alten Honda Civic umparkieren - bei dieser Aktion fuhr sie dann prompt mal rückwärts in den BMW X5 rein - der Schaden hielt sich zwar in Grenzen - trotzdem braucht die Türe am X5 Spachtel und neue Farbe! (Andy war ziemlich angepisst...)
 Waterways-Restaurant am Tage, mit X5 (Schaden rot markiert.)
Man hatte mir einen (fast fertig gebauten) Bungalow zugeteilt - die Katzen hatte ich da zwischenzeitlich schon untergebracht und verpflegt - sie waren weiterhin völlig friedlich und auch nicht verängstigt.
Es war nun schon weit nach Mitternacht und ich fiel nach einer sehr kaaaalten Dusche, recht müde ins Bett - schliesslich war ich doch schon fast 20 Stunden auf den Beinen. Die Katzen genossen es, ausnahmsweise mal im selben Zimmer wie ich zu schlafen und so wachte ich gelegentlich wieder mal wegen den herumtobenden "Stubentiger" auf.   
 Die selbstgebaute Wasserturbine, zur Stromerzeugung - in Action!

Um ca. halb Fünf in der Früh, war es fertig mit meinem Schlaf - draussen schüttete es weiterhin und irgendwie juckte es mich überall! (Fast wie "damals" im Freedom Hotel! 5-5-5)
So fieberte ich dem Morgengrauen entgegen und pünktlich um 7 Uhr, fingen Andys Arbeiter mit dem "Krach" an, was mich aber nicht stören konnte. Es gab dann mal einen Kaffee und eine kurze Besichtigung der Anlage vom Balkon des Restaurants aus - schliesslich regnete es ja immer noch...

Bald gehts weiter...

Sonntag, 22. August 2010

Auto gekauft!

Wollte hier nur kurz den Vollzug anmelden - Auto gekauft in Phnom Penh!

Toyota 4Runner Limited
  • Allrad mit Untersetzunggetriebe und elektronischer Differential-Sperre bei der Hinterachse.
  • V6-Motor 3.4 Liter 24Ventiler mit LPG-Gassystem.
  • Automatik Getriebe.
  • Elektr. Glas-Schiebe- und Hebedach.
  • Leder-Sitze mit elektr. Sitzverstellung.
  • Seperat regelbare Heizung und Aircon im Fond.
  • Elektr. Fenster rundum inkl. versenkbare Heckscheibe.
  • Rückfahrkamera
  • DVD, VCD, SD-Card, CD-Radio mit 7" LCD-Diplay.
  • Subwoofer-System
  • Funk-ZV mit Alarmanlage und Secret-Switch.

Dank LPG-System, habe ich bisher Treibstoffkosten von 8.-USD/100km errechnet - das kann ich mir gerade noch so   leisten 5-5-5!

WegLoS! Part 3

Es dauerte über eine Stunde (gefühlt aber sicher 3 Stunden) bis Andy wieder, mit zwei vollen Einkaufswagen voll mit Ware, erschien! Da einige Lebensmittel etwas kühler brauchten, wurde also im BMW jeder "qdm" mit Ware belegt - so hatten wir dann Essen zwischen den Füssen und Polystyrol-Kühlboxen als Sitzunterteiler etc. pp. - auf deutsch gesagt - die BMW 5-er-Kiste war randvoll beladen. 
Selbst die Katzen sahen nicht mehr aus ihrem Käfig.  Aber endlich ging es weiter, bis unser netter CH-Beifahrer meinte, er habe seinem Nachbarn in Koh Kong noch versprochen, 2000 Fische und 4000 Frösche aus einer Zuchtfarm mitzubringen.
Die "Tiere" seien abholbereit, das Problem sei nur, die Fischfarm zu finden. So fuhren und fuhren wir, und fanden kein Schild an besagter Stelle, wendeten und fuhren und suchten.... 
Irgendwann gaben wir auf, um dann keine Halbestunde später, ganz "zufällig" die Fischfarm zu entdecken. (Der "Auftraggeber", hatte die Ortsnamen verwechselt - da kann man lange suchen.)
Also rein da und Fische/Frösche holen - denkste!
Natürlich war nichts abgezählt, somit war warten angesagt. Das zählen der kleinen Frösche, sollte rund 2 Stunden dauern sollte (Füsse zählen dividiert durch vier)!
Zum Glück war man sich nun allgemein einig, dass man nicht so lange warten will. Also ging es mit den, in knapp einer dreiviertel Stunde, abgezählten 2000 Frischen weiter. Die dortigen Thais und Andy, waren so nett, nochmals mein durchnässtes Hab & Gut, mit Plastik, ein wenig besser zu schützen. (Vielen Dank nochmals.) Auch hatte sich ein Deckel einer Plastik-Box geöffnet gehabt... *grrrr*

Es ging nun endlich weiter in Richtung Trat, vorher aber telefonierte der Andy noch mit dem Chef der Thai-Grenzstelle in Hat Lek, da das Moped (mit Kambodscha-Nummer) in Thailand "overstay" hatte (120'000.-THB. Strafe in dem Fall - bei Ausreise - falls nicht offiziell geregelt) und somit wir (für den Ex-Besitzer) noch eine Busse bezahlen gehen mussten - jedoch erreichten wir nach neustem Fahrplan, erst nach Büroschluss die Behörde - der Chef versprach zu warten - schliesslich kriegt er ja immer gut "Kaffeegeld"!  

Mir war nun klar, dass ich heute mein Ziel nicht mehr erreichen konnte - auch erfuhr ich nun - das Andy wohl erst in 3 bis 4 Tagen, nach Sihanoukville weiterfahren wollte - von "Waterways" aus. Seine Einladung in der Zeit dort in einem Bungalow zu verharren, war natürlich nicht nach meinem Geschmack.

Ich musste mich also, nach einem Transport mit Mini-Bus umschauen - irgendwo in der Grenzregion.
Kurz nach Trat, wir fuhren so im Niesel-Regen, kamen wir urplötzlich in einen heftigen Tropensturm. Schlagartig war nichts mehr zu sehen, wir mussten voll in die Bremse und dann in Schleichfahrt weiter. 
Ich stellte mir so vor, wie sich der Anhänger und mein "Zeugs" mit Regen-Wasser füllte!  
Endlich beim Gebäude der Grenzstelle, weit vor der Grenze angekommen, war selbst die Einfahrt schon gesperrt - so fuhren wir durch die Ausfahrt rein. Der "Cheffe" dort wartete doch tatsächlich noch und so wurden ein paar "Tausender" gewechselt. 
In "Hat Lek" warteten noch ein paar Schweizer und Deutsche in einem Restaurant, welche sich die Waterways-Baustelle von Andy mal anschauen wollten  - sehr unbescheidene Angeber - egal.
Ich meldete mich dann mal in Thailand ab und lief zur kambodschanischen Grenze. Dort wusste man allgemein schon, dass ich mit Andy mitgefahren bin und ich erlebte dann mal einen kostenlosen VIP-Service! (Andy hat sich da, wie es scheint, einen sehr guten Namen gemacht - vermutlich nicht zuletzt, wegen "gut" Kaffeegeld, aber auch wegen der Schule, die er im Ort gebaut hat.) 
Die Grenz-Formalitäten mit den Thais, liess ich den Andy selbst erledigen, da er auch dort seine Beziehungen hat und so verliess mein gesamtes Umzugsgut, für schlappe 4000.-THB. das "Land des Lächelns" (LoS) ohne Probleme.
Da alles zügig ging bei mir, hatte ich dann vorerst an der Grenze zu warten. Ich nutzte die Zeit, um mir meinen Mini-Buss nach Sihanoukville zu organisieren. Wo wenn nicht hier bei den "Schleppern", sollte ich eine Transportmöglichkeit gemanagt kriegen?
Einer der "Schlepper", versprach mir noch in der Nacht, den Mini-Bus (ohne Sessel drinnen) zu organisieren und am Morgen um 9 Uhr zu "Waterways" zu schicken - ein Anruf zur Bestätigung, sollte noch in der Nacht erfolgen - Preis für die Fahrt 4000.-THB. - das war fair.
Dann kamen auch noch die "Interessenten von Andy", um ihre Visas zu machen - natürlich benahm man sich wie die Axt im Walde. Fluchte gleich mal über all die diebischen und hinterlistigen Kambodschaner und nervte sich über deren Umgangsformen. 
Da fragte ich mich persönlich, ob selbige Leute in der Schweiz, beim Grenzübertritt, auch johlend und fluchend vor dem Grenzbeamten stehen, mit einer grossen Flasche Bier in der Hand? 
Irgendwann nach etwa einer halben Stunde, kam dann Andy mit dem kompletten Gespann - noch ein wenig Kaffeegeld verteilt beim Zoll und schwupps ging es weiter nach Koh Kong.
Der Regen wurde wieder heftig und da es mittlerweile fast 20 Uhr war, fuhren in die stockfinstere Nacht hinein.


Bald gehts weiter...
 

Mittwoch, 18. August 2010

WegLoS! Part 2

So fuhren wir und fuhren wir - um dann irgendwann - irgendwo - auf den Parkplatz bei einem Makro Markt zu fahren. Wie nun "so am Rande" zu erfahren war, hatte der Andy eine Einkaufsliste von "Ausländern" in Koh Kong (Kambodscha) und musste nun diese Waren einkaufen gehen. Da ich andere Sorgen hatte, wartete ich beim "Gespann" und versorgte die Katzen mal mit frischem Wasser. 

Die kleinen "Schlingel", hatten sich während der ganzen Fahrt, wahrlich ohne nur einmal "Laut" zu geben, ganz relaxt verhalten. Es scheint, so eine vorherige Angewöhnungsfahrt, macht durchaus sehr Sinn!
Danach besichtigte ich die Ware auf dem Anhänger und wie befürchtet, hatte der Plastik-Schutz, teils dem heftigen Monsun-Regen - aber auch dem Fahrtwind "klein bei gegeben"! Der Fernseher hatte sich gar komplett seines Plastikschutzes entledigt und somit konnte ich mein teures Stück, wohl abschreiben - meine Laune sank deutlich!

So kleiner "Break" - fahre gleich nach Phnom Penh um einen Wagen zu kaufen - am Weekend gehts weiter!
cu!

Montag, 16. August 2010

WegLoS!


Da beim Haus - wie öfters in Thailand keine Klingel war, habe ich dann mal per Handy den Andy angerufen.

Die Reaktion war ein schläfriger Kommentar, aus dem ersten Stockwerk, über mir: "Aaahh i chume grad!"

Derweil schaute ich mir mal den Anhänger an, alles war wild durcheinander auf dem Anhänger verteilt (500kg Tresor, eine Honda Click, Mazda Diesel Turbo-Motor, neue Sitzkissen für Andys Boot, Plattenrollwagen, Holzpaletten etc. pp.) und auf den ersten Blick, fragte ich mich - wo wohl noch Platz, für mein ganzes Umzugsgut wäre?
So fing ich mal an, alles ein wenig zu sortieren und etwas platzsparender anzuordnen. Schon bald, sah es auf den Anhänger etwas geräumiger aus und zum Glück liess der Regen auch etwas nach. Nach einer guten dreiviertel Stunde, erschien dann der Andy - er sah noch ziemlich mitgenommen aus.

Wir koppelten dann mal den BMW X5 an an den Anhänger oder besser gesagt, wir versuchten es. Da wie ich erst jetzt erfuhr, er den Anhänger vorher noch nie mit dem BMW gezogen hatte - stellten wir nun fest - das die Stecker von der Elektrik nicht kompatibel waren. (BMW neue Version - Hänger uralte!)
Dann halt auf die asiatische Variante, ohne Blinker, Brems- und Rücklichter etc. Auch passte das Sicherungsstahlseil, welches im Notfall (Hängerverlust) die Bremse blockiert nicht. Also auch hier nochmals mit einer rostigen Kette etwas gebastelt - so vergeht die Zeit auch.

Es war nun schon 9 Uhr, mein Zeugs war noch nicht verladen und einen Plan hatte der Andy weiterhin nicht.
So sinnierte er dann einige Male hin und her, aber ohne konkretes Ergebnis. Der Vorteil war aber, das ich nun noch erfuhr, dass noch ein Paar (Er Schweizer / Sie Khmer) mit uns nach Kambodscha fahren. Was also mal hiess, dass wohl weiterer Kofferraum und Platz noch beansprucht würde - na das wird ja mal lustig.

Irgendwann, hat sich der Andy dann dazu durch-gerungen, dass wir das Paar abholen und dann zu mir gehen, gemeinsam verladen und dann direkt weiter fahren, nach Kambodscha. So ging es den mal los, meinen Wagen lies ich stehen, schliesslich war der schon verkauft und der neue Besitzer, holte ihn dann auf dem Parkplatz ab. (Nochmals ein grosses Dankeschön dafür, an den Urs!)

Wenigstens wartete nach unserem Anruf - das Paar schon vor ihrem Appartement auf uns - er hatte den Fuss im Gips und Krücken, somit setzte ich mich gleich mal auf die Rücksitzbank.

So fuhren wir also zu "meinem" Haus und fingen an zu verladen - besser gesagt ich und Andy.
Dank der Plastik-Kisten, war es gut möglich, die Umzugsware optimal auf dem Anhänger zu verteilen, trotzdem wurde es eng. Den grossen Koffer mit meinen meisten Kleidern, verfrachteten wir in den liegenden Tresor - gut geschützt - wie wir dachten. (Hat schon mal Jemand versucht, bei einem liegenden 500kg-Tresor die Türe nach oben zu öffnen - wir schon - AuA!)
Anschliessend nochmals mit dem Besen durchs Haus gewischt und alle Räume fotografiert, da der Vermieter keine Zeit hatte, die Wohnung abzunehmen - wegen Arbeitsplatz in BKK - es war aber alles okay und in der Folge, gab es keine Probleme oder Beanstandungen. (Die Schlüssel schickte ich eingeschrieben, per EMS an ihn.)

Endlich konnten wir nun losfahren, zwischenzeitlich war es schon nach 11 Uhr - eigentlich hatte ich mal gehofft, zu der Zeit kurz vor "Trat" zu sein. Über einen Schleichweg, fuhren wir in Richtung Autobahn. Der Verkehr auf dem Highway in Richtung Rayong war sehr stark und wir fuhren so mit gut & gerne 120km/h im Verkehr mit - da machte es plötzlich "Ploop-ruhsch-ruhsch-ruhsch-quieck"! Noch bevor Andy eigentlich bemerkte was los war, rief ich halt an, etwas ist geplatzt. So stoppten wir auf dem extrem schmalen Pannenstreifen und begutachteten unser Problem.
Plattfuss - dachten wir - da ich einen 12Volt Luftkompressor dabei hatte, versuchten wir mal etwas zu pumpen - es passierte nichts!
So räumten wir dann mal unter Lebensgefahr (Verkehr in TH) den Kofferraum aus und fingen an den Wagenheber und das Reserverad bereit zu machen, zum wechseln. Der Wagenheber ging extrem schwergängig und wir konnten von Glück sprechen, dass wir die "5-er-Kiste" dann doch hoch gekriegt haben. Das Rad abmontiert und dabei fast die Finger verbrannt! Der linke hintere Reifen war geplatzt und völlig zerfetzt, anhand der extrem Temperatur des defekten Reifens, muss man davon ausgehen, dass wir einen "slow Puncher" hatten. Also irgendwo einen Nagel oder so reingefahren und dann langsam die Luft verloren, bis der Reifen durch die entstehenden, extremen Wankbewegungen sehr heiss wurde und auf der Innenseite geplatzt ist. 
So eine originale BMW-M-Sport-Bereifung mit 19 Zoll Felgen und extremen Breitreifen, sieht schon toll aus, der Nachteil ist, dass man die Reifen in Thailand nicht kriegt! (Ein Reifen kostet fast 12'000.-THB. auf Bestellung im Ausland.) Ruckzuck hatten wir den Reifen gewechselt und da merkt man halt wieder, wenn Zwei mit Benzin im Blut etwas machen, wie schnell man eingespielt ist.
Zur Sicherheit, habe ich dann alle Reifen mit dem 12Volt-Kompressor auf den richtigen Druck "befüllt" bzw. kontrolliert - Andy lud in der Zeit wieder den Kofferraum ein - unser Begleit-Paar wartete - war wohl auch besser so. Die armen Katzen waren im Käfig  ausgeladen, auf die Seite vom Pannenstreifen und erstaunlich ruhig - die haben bessere Nerven als wir - dachte ich mir.
Mit einem unguten Gefühl (ohne Ersatzrad) ging es weiter - noch ein Platzer und wir sind geliefert! Doch nach Statistik, kann das eigentlich nicht passieren...5-5-5!

Endlich konnten wir etwas Kilometer machen, doch zu früh gefreut! Schlagartig setzte heftigster Monsun-Regen ein und mir wurde Angst und Bange, um meine elektrischen Geräte. Was soll’s – ändern kann man nichts mehr und so fuhren wir langsamer weiter. Seltsamerweise in Richtung Chantabuhri und nicht direkt nach Trat....

Sonntag, 15. August 2010

Wann geht's nun endlich los?

Das haben mich schon Einige in den letzten Tagen per Mail gefragt und passend dazu geht es nun weiter!
Ich hatte die selbe Frage: "Andy (von Waterways) wann geht's los, wann fahren wir nach Kambodscha?" Da der Andy immer "busy" ist und telefonieren mit ihm manchmal auch etwas anstrengend ist, fuhr ich also am Sonntag nach dem Pick-Up-Verkauf, wieder einmal zu ihm auf die Go-Kart-Bahn.

Wie so oft, waren auch jetzt wieder, diverse Leute mit ihren Problemchen da, ein Schweizer mit seinem Ur-Alt-Ford-Mustang mit Toyota 6-Zylinder-Maschine (1JZ-GE)  statt V8 Giesskannen-Einspritz-Motor.
Das Problem war aber nicht der Motor, sondern ausgeschlagene Spurstange-Köpfe - die Räder wackelten wie ein nasser Hund, der sich zum trockenen schüttelt.
So verging die Zeit und als ich dann endlich mal den Andy nach seinem Zeitplan fragen konnte, wurde ich auch nicht wirklich schlauer! Wohl so kommendes Wochenende oder am Montag bzw. Dienstag.
Also weiter "standby" sein und alles vorbereiten...
Am Samstag-Abend fuhr ich dann wieder zu Andy und nun wusste er doch, dass es am Montag losgehen sollte. So ging ich dann an dem Abend, mit Freunden nochmals auf eine kleine Tour durch die Walking Street - ein (zweit-) letztesmal Thai-Mädels gucken und mehr...
Am Sonntag noch die letzten Sachen verstaut und noch eine weitere Plastik-Box mit Deckel im Big-C gekauft. Da der Andy zwar mal Montag als Reisetermin wusste, aber voellig unschluessig war, wie und wann wir losfahren - speziell das Verladen meines Umzuggutes, war noch terminlich offen - ging ich am Abend wieder zum Andy.
Was soll ich sagen - der Plan für Montag war, vorerst keinen Plan zu haben, wie es ablaufen sollte. Ich konnte ihn dann mal überzeugen, dass ich um 7 Uhr komme, um den BMW X5 inklusive Anhänger zu holen und meine Ware zu verladen - anschliessend gegen 9 Uhr Abfahrt. Auf dem Anhänger, war schon einmal der grosse Tresor drauf, ein Mazda-Turbo-Diesel-Motor und diverser Kleinkram - alles schön verteilt.

Am Abend nochmal auf Tour - was ein wahrer Mega-Flop war - somit viel der Abschied vom Nepp-Pattaya um so leichter! Am Morgen, wachte ich trotz kurzem Schlaf, um 4 Uhr auf und was hörte ich draussen - heftigen Monsun-Regen - na bravo!

Zum Glück hatte ich die meisten Dinge, wasserdicht in den Plastik-Boxen mit Deckel. Jedoch waren auch einige Sachen in grossen Kartonschachteln. So machte ich mich also daran, die Schachteln "wasserdicht" mit Platik und Klebeband einzupacken. So vergingen mal locker anderthalb Stunden und es regnete und regnete - langsam wurde es hell. Die Uhr tickte und schon bald 7 Uhr, so fuhr ich los zu Andys-Haus - alles war verriegelt und dunkel....

Montag, 9. August 2010

Wechsel-Kurs-Berechnen Riel-Dollar-Thai-Baht etc.

Immer wieder wichtig, für Alle welche einen Abstecher nach Kambodscha machen, ist der Wechsel-Kurs - unter folgendem Link: Everyday-Exchange-Rates kann man schnell und einfach den aktuellen, gewünschten Umrechnungs-Kurs abrufen.
Auch wenn man sich anfänglich, lieber an den Dollar als Zahlungsmittel hält, stellt man bald einmal fest, dass es von Vorteil ist, auch immer so 10.-USD in "Riel" in der Brieftasche zu haben, um damit Geld (teils massive Kursschwankungen bei der Umrechnung) zu sparen.

Hier auch noch der Link zur Acleda Bank.

Freitag, 6. August 2010

Pick-Up Verkauf - auf die andere Art... Teil 3

Am Tag zuvor, hatte ich mich bei einem versierten Expat noch erkundigt, betreffend Fahrzeug umschreiben in Bangkok, seine Thai-Freundin hatte dann noch die Adresse der Zulassungsstelle im KFZ-Buch übersetzt und ich in der Folge die Adresse im GPS-Navi als Ziel eingegeben - laut POI's war auch noch gleich die passende Bank-Filiale in der Nähe und dahin sollte es nun gehen. Vom Airport waren es gute 20 Kilometer und trotz Rush-Hour kamen wir gut voran.
Das Navi fand die SCB-Bank auf Anhieb und so ging es nun in die Bank. Was aber die Frau von XYZ nicht richtig fand, sie wollte zuerst den Wagen umschreiben (auf ihren Namen - nicht den vom Mann - 5-5-5 - wer da böses denkt...)
Auf jeden Fall musste ich gleich mal heftige Überzeugungsarbeit leisten, dass dies der normale Weg sei - bezahlen und dann umschreiben - dauerte aber seine 10 Minuten und langsam, wurde ich säuerlich. 
In der Bank - eine grosse Filiale - brachte sie es dann gleich fertig, lauthals die anwesenden Personen zu informieren, dass sie einen "Triton" vom Farang kauft und man irgendwie, dies noch hier beglaubigen müsse.
Es ging zu wie auf dem Basar - auf vier Schalterbeamtinnen wurde gleichzeitig eingeredet und irgendwie, verstand wohl niemand richtig, was nun passieren sollte. So habe ich dann mal erklärt, dass der Herr XYZ nun hier mit Euro seinen Wagen bezahlt und ich dies gerne umgerechnet in THB. auf mein SCB-Konto hätte! So wurde dann trotz PC, ein grosser Taschenrechner bemüht. Mehrfach wurden die 100.-Euro-Scheine begutachtet und in der Folge auch noch perfekt (mehrfach) sortiert.
So ging wohl eine gute Stunde dahin und Geld war noch keines auf meinem Konto - nachdem wir dann an einen anderen Schalter gebeten wurden - mit neuen Damen am Platz. Wurde mir noch lapidar mitgeteilt, dass die Einzahlung der Summe auf mein Konto, auch noch rund 600.-THB. Gebühren kosten würde. Habe mich dann mal innerlich gesammelt und gewartet, nichts passiert - "och" man wollte das Geld dafür noch separat von mir! 
Ich sagte lächelnd, sie wären doch Mafiosi und man könnte ja die Gebühr, direkt vom einbezahlten Betrag abziehen!
Ja - das geht auch - wie clever!
 

So verliessen wir dann nach etwa 90 Minuten die Bank, draussen ging es chaotisch weiter, alle stiegen wieder ein und ich fuhr los. Da sah ich im Rückspiegel, wie uns der Security nachrannte, ich stoppte und er brachte uns die Tasche mit dem 2500.-Euro-Laptop von "XYZ", welcher seine Mutter beim Parkplatz liegen liess.

Die Zulassungsstelle sollte laut Adresse und Navi, nur etwa 600m entfernt sein - so fuhr ich in die grosse Seitenstrasse und fuhr und fuhr... Doch nichts zu sehen, ausser normalen Häusern und Shops.  
Ich bat dann mal anwesende Thailänder, einen Moped-Taxifahrer nach der gesuchten Adresse zu fragen. Der erklärte, wir müssten wieder zurück - doch an besagtem Ort war nur ein privates Haus. So fuhren wir mehrfach im Kreis herum, erkundigten uns nach der Adresse und kamen immer zum gleichen Haus. Zu fragen ob da die Zulassungsstelle sei, kam unseren lieben Thai-Mitfahrern nie in den Sinn - auch wenn ich mehrfach darum bat! 
Nun hatte ich die Nase voll - ich suchte im Navi die unter POI verzeichneten Zulassungsstellen (es gibt zwei und man muss zur richtigen) wählte auf gut Glück die eine davon und fuhr los - fast 30km durch BKK - zur schlimmsten Zeit! 
Natürlich wurde der Farang mit Anhang und voll geladenem Pick-Up, auch noch zu einer Kontrolle der Braunen rausgewunken - nur dumm, dass alles in Ordnung war! 
So ging es weiter und nach wohl einer weiteren Stunde, bog ich auf ein riesiges Gelände, der Zulassungsstelle ab.
Alles war mit Autos, Taxis und Bussen zugeparkt - wir fuhren um das Hauptgebäude und fanden eine Parkplatz-Einfahrt wo wir uns reinstellen - quer!
 
Nun wusste die liebe Thai-Ehefrau nicht mehr, in welchem der vielen Koffer, sie ihre nötigen Unterlagen hatte. So durchsuchte sie in grösster Hitze (kein Schatten) ihre vielen Koffer - ich wäre am liebsten einfach gegangen. 
Aber "XYZ" war wirklich ein netter Typ, welcher etwas "Besseres" wohl verdient hätte - wir zwei unterhielten uns sehr gut. 
Endlich fand sie ihre Dokumente und es ging los - der "dumme" Farang musste den Thais wieder mal zeigen wohin und wie der Ablauf auf der KFZ-Stelle ist - sonst wäre ich wohl jetzt noch da.
Mit allen Papieren stellten wir uns zu einem "Kontrollposten" in die lange Schlange, nach einiger Zeit waren wir dran. Die Dame checkte alle Papiere, Unterschriften und das blaue Buch und gab das Okay - zum ziehen einer Nummer - um dann am entsprechenden Schalter, abgefertigt zu werden - die Bude war brechend voll mit Leuten! 
Da von meiner Seite, alles somit erledigt war, verabschiedete ich mich - da erntete ich dann von der kleinen, dunkelhäutigen Thai-Frau, sogar ein anerkennendes Schulterklopfen.
Ich ging nochmals zurück zum Triton und verabschiedete mich von "XYZ" und seiner Mutter - da brachte mir dann die "kdhTF", sogar noch ein kaltes Wasser zum trinken.
Vor dem Amt, enterte ich ein Taxi und lies mich direkt nach Pattaya fahren, wo ich dann nach fast 12 Stunden, wieder müde ankam. 


Aber der Deal, hatte doch noch geklappt...


Die Familie XYZ, wollte dann am kommenden Tag, mit dem Wagen in die neue Heimat nach Chiang Mai fahren. Da wir in E-Mail-Kontakt bleiben wollten und ich auch noch aus Versehen (die ganze Hektik) vergessen hatte, die Vollkasko-Police und noch weiter Papiere, dem "XYZ" zu geben. Habe ich schon mehrfach versucht, ihn per Mail zu erreichen.

Bisher habe ich keine Antwort erhalten - sind nun schon bald 7 Wochen...








Donnerstag, 5. August 2010

Pick-Up Verkauf - auf die andere Art... Teil 2

Als der Kaufinteressent aus Deutschland, die Überweisung getätigt hatte, meldete er mir dies mit der Info, dass der Transfer von D nach CH schon eine gute Arbeitswoche dauern würde. 
Was mir aus eigener Erfahrung, so auch klar war. Dummerweise war ich dann, als das Geld eintreffen sollte, gerade in Kambodscha, so das eine Kontrolle des Geldeingangs nicht möglich war. Als ich wieder in Thailand war, durfte ich feststellen, dass kein Geld eingetroffen war - was ist also passiert?
Eine Nachfrage per Mail, an den möglichen Käufer ergab, dass die Bank wohl (seine Aussage) die Zahlung nicht tätigen konnte, da man meine "Bank Adresse" nicht fand - trotz Swift und IBAN-Code. Eigentlich dachte ich immer, die "Credit Suisse" sei doch bekannt, jedoch hatte ich bei E-Bay Verkäufen, auch schon zweimal das selbe Problem - somit wusste ich nun nicht wirklich, ob die Aussage des Herren aus D stimmte oder nicht...
Fakt war - mir lief die Zeit davon - speziell wegen dem zum Verkauf nötigen Visa. Am Mittwoch, rief mich dann der Herr aus Deutschland an und erzählte mir so einiges, was mich dann doch zuversichtlich werden liess, dass der Deal klappt.
Am Donnerstag meldete sich auf das Inserat ein Engländer (logisch), welcher natürlich wieder kaufen wollte, aber halt rund 40'000.-THB. unter meinem Preis - ich pokerte und lehnte ab, schliesslich hatte ich ja dem Herrn aus D (nennen wir ihn ab sofort "XYZ") den Wagen zugesagt.
So war es den an der Zeit, am Freitag morgen in aller Frühe, mit dem Triton und sämtlichen Dokumenten nach BKK zum Airport zu fahren. Um 07:45 Uhr, wollten wir uns beim Meeting-Point treffen. 
So musste ich also zeitig los und war in der Folge schon um 07:15 Uhr da, wie ich doch schon dachte zu früh. So ging ich noch im 7-Eleven, etwas zum Frühstücken kaufen und setzte mich damit, in den Wartebereich am ende der Halle. Vor mir einige Leute, so auch eine Familie mit Sack und Pack.
Um 07:40 Uhr ging ich zum Meeting-Point, wo mich nach kurzer Zeit eine sehr kleine, sehr dunkelhäutige Thai ansprach: "You wait for somebody?"
Logisch - das tun wohl alle hier - meine Einschätzung sie war eine "Taxi-Schlepperin" und so schickte ich sie weg.
Kurze Zeit später kam ein Herr zu mir und fragte mich ob ich "Eric" sei - logisch Herr XYZ - der bin ich.
Er sagte mir dann, seine Familie sitze hinten in der Halle und warte, da er sich mit der Ankunftszeit um eine Stunde (Sommerzeit) vertan hätte! 
So gingen wir zur Familie von XYZ und - kleiner Schock - die kleine, sehr dunkelhäutige Thai von vorhin, war seine Frau!
Die war dann schon mal sauer auf mich.... 5-5-5
Im Schlepptau der Sohnemann - der wie eine Tochter aussah und die 70-jährige Mutter von XYZ und noch zwei Verwandte von der kleinen, dunkelhäutigen Frau - welche mir sehr suspekt erschienen! Dazu noch ein wirklich riesiger Berg an Gepäck...
So gingen wir zum Pick-Up und konnten gerade so mit Müh und Not, alles auf der Ladefläche unterbringen. Das Top-Up-Cover ging aber nicht mehr zu und so arretierte ich es. Dann 6 Erwachsene und einen 11-jährigen in den Wagen gequetscht und los zur Bank gefahren! 



Fortsetzung folgt...

Montag, 2. August 2010

Pick-Up Verkauf - auf die andere Art... Teil 1

Schweren Herzens, musste ich mich unter anderem, von meinem geliebten Mitsubishi Triton trennen.
Ein wirklich toller Wagen und jedem der einen Pick-Up sucht, kann ich den Triton mit Automatik nur empfehlen, sehr handlich und komfortabel zu fahren und mit im Schnitt unter 7 Liter Diesel, auch noch sparsam - obwohl das Ding geht, wie "Schmidts Katze"!
So habe ich also mal schon etwa 6 Wochen vor dem Umzugs-Termin meinen "Triton" inseriert. Da zu der Zeit gerade die Unruhen in Bangkok waren, befand sich die Kauflust auf einem Tiefststand! Bei einer relativ guten Verkaufsplattform Baht & Sold hatte ich meinen Triton inseriert - der Preis war sehr marktgerecht besonders in Anbetracht des reichhaltigen Zubehörs. So blieben dann speziell die englischsprachigen Spezialisten nicht aus, welche gleich per Mail Angebote machten - welche aber alle unakzeptabel waren und ich auch mit Leuten nicht verhandle, welche ungesehen für einen Wagen eine Summe XY bieten.
Ein Deutscher wollte bei mir seinen in TH fast unverkäuflichen Chevrolet Aveo eintauschen und sein gewünschter Eintauschwert, sank relativ schnell von 430'000.-THB. auf rund 300'000.-THB. 

Trotzdem war der Wagen für mich nicht interessant - ebenso wollte sich kein mir bekannter Händler, an dem Ladenhüter versuchen. 
Da kam eines Tages die Anfrage eines deutschen Auswanderers, der genau den Pick-Up in dieser Variante suchte - jedoch erst kurz vor meiner Umsiedlung, wollte er selbst in Thailand aufschlagen - mit seiner Familie im Schlepptau plus ganzem Umsiedlungskram.
Mein Problem war die Frage, wie ernst meint er es und hält er sich auch an die Abmachungen per Mail. 
Am Preis wollte er nicht herum-handeln, einzige Bedingung war - ich sollte ihn mit Familie und Gepäck, bei seiner Ankunft am Airport abholen, um anschliessend gleich den Verkauf (Geld auf Bank und Umschreibung der Papiere) über die Bühne zu bringen. Mein Problem war, an diesem Tag, verfiel mein Business-Visa und ich hätte in der Folge, den Wagen nicht mehr umschreiben/verkaufen können - ohne wieder ein teures 3-Monats-Visa zu machen.
Ich fragte dann mal höflich, ob er eine symbolische Summe (200.-Euro) anzahlen könnte von Deutschland aus?
Er war einverstanden und so gab ich ihm meine Bankdaten...


Fortsetzung folgt!

Sonntag, 1. August 2010

Transport und andere Probleme!

Wenn man(n) so am packen ist, dann merkt man langsam aber sicher, dass sich in der Zeit in TH schon wieder einiges an Kram angehäuft hat - was teils auch erklärt, wohin das viele Geld ist 5-5-5!
Ich habe mir im Big-C grosse Plastik-Boxen mit Deckel gekauft und packe alles da rein, natürlich auch mit einem gewissen Sinn für Logik - so das ich die Dinge wieder einfach finde - dazu werden aussen auch alle Boxen mit Beschreibung des (groben) Inhalts beschriftet.
So langsam stappeln sich die Kisten und ich kann schon abschätzen, dass es mehr Material wird als vorerst gedacht - egal - besser als nochmals alles (teuer) kaufen.
So bin ich dann am Donnerstag nach unserer Ankunft, zu Andy gegangen um mich zu erkundigen, wie es nun mit der nächsten Fahrt nach Kambodscha aussieht. Ich hatte Glück, er war gerade am Vorabend aus Kambodscha zurück gekommen und seine "Mercedes S-Klasse" war voll mit Material, eines Schweizers, welcher wegen psychischen Problemen, wieder nach Pattaya zurückkehrte. 

So ist der Lauf des Lebens - einer kommt der andere geht.

Wir sind dann gleich mal zusammen zu dem Schweizer gefahren, welchen wir in einer abgelegenen Gegend, an der 3-rd Road in einem seltsamen Schweizer-Restaurant ("Am Ende der Welt" oder so heisst es, sehr passend...) trafen. Es wurde etwas geklönt, gelabbert und gefachsimpelt, doch irgendwie kam ich meinem Anliegen, die nächste Abfahrtszeit nach Kambodscha zu erfahren, nicht näher.
Das einzige was sicher schien war, dass der Andy wohl so in etwa einer Woche bis 10 Tagen wieder nach Koh Kong fahren täte und er mich mitnehmen würde. 
Der Fahrzeug-Anhänger schien gross genug zu sein, auch unter den Umständen, dass noch ein grosser Tresor und ein Diesel-Motor mit mussten, plus Boots-Sitz-Kissen (neu bezogen) und diversem Klein- und Grosskram von Andy.
Es blieb mir also nichts anderes übrig, als mich schon mal relativ startbereit zu machen.
Für die Katzen habe ich dann schon einmal einen grossen Transport-Käfig bei einer Tierhandlung gekauft (650.-THB.).  
Andy meinte, die Katzen würden uns dann wohl non-stop die Ohren "zu-miauen" (die Erfahrung hat er bei der Übersiedlung seines Tigers nach Koh Kong gemacht). Aus dem Grund, habe ich beschlossen, sogenannte Angewöhnungsfahrten mit meinen Katzen zu machen. So sind wir ein paar mal, mit Käfig und Katzen als Inhalt, mit meinem Auto in Patty rumgegurckt!
Von mal zu mal, wurden die Katzen ruhiger - es hat also gewirkt.

Am Freitag stand ein relativ skurriler Verkauf, meines geliebten Triton-Pick-Up an - davon mehr im kommenden Posting...