Donnerstag, 24. Mai 2012

Take the Long Way Home...

Am Vorabend von Tooks Heimreise haben wir bei Ana-Travel das Ticket für 25.-USD. bis Pattaya besorgt - wie (fast) immer war der Service nett und freundlich.
Um 7:30 Uhr ging der Bus aus Down Town und Ironie des Schicksals, als ich mit Took zum Bus fuhr, duddelte aus den Lautsprechern der Song von Supertramp "Take the Long Way Home".
Bei hunderten von MP3-Songs auf der 4GB-Speicherkarte, doch ein fast unglaublicher Zufall.
Der Abschied verlief kurz und schmerzlos - wir sind da Beide ähnlich gestrickt und das ist gut so.
Bevor ich zum Auto ging, schaute ich mir aber rundum die Reifen am Bus von VET-Tours an und die waren alle zusammen wie neu! 
Vielleicht Zufall oder doch eine positive Folge des schweren Busunglücks bei Koh Kong vor ein paar Wochen?
Die grosse Gedankenübertragung fand dann wieder mal um 13 Uhr statt, als ich gerade Took eine SMS schreiben wollte und während des tippens eine SMS von ihr eintrudelte.
Took meldete also ihre Ankunft an der Grenze und ganze acht Stunden später (21 Uhr), war sie dann endlich in ihrem Appartement. (Also 13.5 Stunden Tort[o]ur)
Liebe Mitfahrer vom letzten Mal, da seht ihr mal wie schön, bequem und schnell ihr die Strecke mit mir geschafft habt, aber so "billik" wie dieses mal, kommt ihr mir bei (evt.) weiteren Fahrten nicht mehr davon!
Morgen werde ich mal zusammenfassen, was Took an positivem und negativem in Kambodscha aufgefallen ist und wie ihre Pläne sind...

Mittwoch, 23. Mai 2012

Eine Thai in Kambodscha - Teil 2

Am kommenden Tag ging es, da es Took sehr gut gefiel am Otres Beach zum Frühstücken, wieder dahin. 
Diesmal jedoch wieder in mein Stammlokal und wir wurden nicht enttäuscht, der freundliche Khmer-Kellner empfahl Took etwas "Scharfes" und das Essen wurde ein voller Erfolg.
Wie schon gesagt, nichts ist schlimmer als eine Thai die Hunger hat und ihr "Thai-Food" nicht bekommt.
Leider war an dem Tag das Meer recht unruhig und so gab es erst einmal wieder eine Massage für Took, zuvor musste ich aber der Massage-Tante mal sagen was ein angemessener Preis ist.
Die glauben teils leider auch schon, die Touristen und Ausländer hätten alle den Geldscheisser. Nach einem Lohnvergleich mit einer Fabrikarbeiterin, war die "Masseuse" dann relativ klein-laut und der Preis halbwegs okay.
Für Took musste ich dann die nachbarschaftlichen Wuchtbrummen fotografieren und da die "Mädels" die ganze Zeit irgendwelche Chips in sich rein stopften, erstaunten die Abmessungen nicht wirklich - wobei wenn sie lagen sah es noch erträglich aus.
So nun wollte Took noch mehr von Kambodscha sehen und so fuhren wir dem Otres-Beach entlang und dann über einen üblen Offroad-Pfad in Richtung Ream Nationalpark. 
Wir amüsierten uns bei der üblen Holperei und Schüttlerei wie die Kleinkinder und der Land Cruiser planierte sich seinen Weg durch eine Art Bachbett und ein paar Einheimische die in der Pampa wohnten, beäugten uns wie Außerirdische.
Dann erreichten wir meinen einsamen Lieblingsstrand und Took war natürlich begeistert.
Wie man auf dem Bild unten sieht, hatte es Beach auch ein süßes Thai-Äffchen, welches auf einem Baum rumkletterte.
So nun musste noch eine Tempeltour gemacht werden, die Dinger ziehen Took magisch an und eigentlich wollte sie ja "schnell mal" Angkor Wat anschauen. 
Geografie und Thais.....das ist so eine Sache, aber ich konnte dann glaubhaft versichern, dass es nicht möglich ist von SHV aus, mal schnell so einen halben Tag Angkor Wat zu besichtigen.
Die zwei Kids waren musikalisch wirklich super drauf, soll mal einer sagen die Jugend in Kamboscha sei zu nichts zu gebrauchen. 
Die Nonnen im Wat waren wie immer sehr freundlich und neugierig und auch ohne Englisch und Khmer verstand sich Took mit den Nonnen, welche uns alles zeigten.
Die Sonne ging langsam unter, also Zeit um nach SHV zurück zu fahren, der Wagen zeigte sich nun in einem artgerechten Outfit, sehr zur Freude von Took.
Jedenfalls lachte sich beim Anblick meines Schlamm-Land-Cruiser der Security beim Samudera Market fast "schlapp".
Am Abend ging ich keine Risiken ein, so ging es wieder ins selbe Restaurant wie am Abend zuvor. 
Ein richtiger Entscheid putzte doch Took sämtliches Essen restlos weg....ein gutes Zeichen.
Noch ein Drink am Beach unten, dann gingen wir Duschen...

Dienstag, 22. Mai 2012

Eine Thai in Kambodscha.

Der erste Tag von Took in Kambodscha begann mit "vorher und nachher duschen", weshalb wir anschließend eine Stärkung brauchten und zum Frühstücken zum Otres Beach fuhren.
"More suai Beach-Thailand" entfuhr es Took beim Anblick des Meeres und dazu die Farbbezeichnung "สีฟ้าอ่อน" (hellblau). Wir gingen dann in ein Restaurant das uns von Dritten empfohlen wurde und leider wurden wir essenstechnisch enttäuscht. 
Das Tom Yam Gung von Took war sehr bescheiden und mein Chicken Amok konnte man nur als "seltsam" bezeichnen.
So was schlägt den Thais immer aufs Gemüt und Took befürchtete schon, diese beschixxene Qualität des Essens wäre hier normal.
Wir waren gerade fertig mit Essen, da traf auch schon unser Freund mit seiner Haushaltskraft ein und obwohl diese nur Khmer spricht, verstanden sich Took und sie ohne Probleme. 
Die Damen beschlossen dann mal das Wellness-Angebot am Beach zu nutzen und so gab es von Massage, Achselhaar-Fadenepilation und Manicure alles was das Frauenherz höher schlagen lässt. 
Took staunte dann (und in der ganzen Zeit) nicht schlecht, dass sie von allen herzlich als Thai begrüßt wurde und viele mit ihr versuchten Thai zu sprechen - egal ob am Beach, im Restaurant, im Shop oder sonst wo! 
Soviel positiver Stress verursacht Hunger bei den Thais und so konnte Took den gegrillten Tintenfischen nicht widerstehen, leider waren die aber auch nicht nach thailändischem Geschmack zubereitet - böse Stimmungswolken zogen am Horizont auf - nichts ist schlimmer für Thais als mieses Essen.
Am späteren Nachmittag gab es dann eine kleine Stadtrundfahrt und Tempelbesichtigung und einen Besuch bei unseren Verwandten - bis der böse Hunger wieder zuschlug und mir kam in den Sinn, dass es am Hafen unten am Strand viele Garküchen hat - als nix wie dahin. 
Zum Glück fanden wir gleich den Stand wo es Papaya Salat gab und das Gesicht der Köchin werde ich nie mehr vergessen, als sie Took fragte ob sie eine Chilischote  in den Salat rein haben wolle und Took antwortete sie hätte gerne 4 Chilischoten im Papaya Salat!  ;o)
Nach dem kleinen Lunch spazierten wir noch durch den dortigen Park und es sprach uns ein Thai an, der dann erzählte er wäre der Immigration-Officer gewesen, der meine Wagen-Papiere abgefertigt hatte, bei der Ausreise aus Thailand.
Ich hätte ihn ohne Uniform nicht mehr erkannt, sehr netter Typ und wie er uns dann sagte, verbrachte er seinen freien Tag mit Freunden in SHV. 
Am Abend musste ich mit dem Essen Punkte gut machen und so fuhren wir in eines meiner Khmer-Stammlokale, welches wirklich fast identisch Thai kocht.
Ich bestellte drei verschiedene (Thai-) Gerichte und Took war begeistert und meinte gar es wäre noch besser gewesen als in Thailand, jedenfalls gingen die Teller "leer" zurück!  
Abschließend noch etwas Romantik mit Cocktails am Beach....ein toller erster Tag ging zu Ende.

Montag, 21. Mai 2012

Alles hat ein Ende...

...so auch die Stippvisite in Pattaya und ehrlich gesagt, bin ich auch gerne wieder in Richtung Kambodscha gefahren.
Took erschien am Vorabend der Heimfahrt mit ihrer Reisetasche im Hotel und dies alles freiwillig, wenn auch mit einem wohl etwas seltsamen Gefühl, welches von weiteren Fragen zum Grenzübertritt begleitet waren.
Als "braves" Mädel ging sie am Abend nochmals zur Arbeit und erschien nach Feierabend pünktlich im Hotel. 
Am Morgen schafften wir es doch tatsächlich pünktlich um 7 Uhr die Mitfahrer in ihrem Hotel abzuholen, das viele Gepäck verschwand anstandslos im riesigen Kofferraum des Land Cruiser und nach ein paar Minuten waren wir schon auf der Autobahn in Richtung Rayong. 
Noch kurz einen Bekannten in Rayong besucht, etwas Koffein getankt und ab da fuhr mein Freund dann mal die Strecke bis zur Grenze, wobei das Wetter in Richtung "Border" immer schlechter wurde. 
Irgendwo vor Trat wurden wir noch vom Militär gestoppt und unsere Papiere wurden kontrolliert, anscheinend suchte man irgendwelche (bösen) Ausländer.
Vor der Grenze noch vollgetankt, um anschliessend bei leichtem Regen die Grenzformalitäten zu erledigen, wobei das mit dem Auto schneller ging als bei Took.
Die sich etwas ungeschickt anstellte und den Immigration-Officer dazu brachte, dass er ihr gleich das kleine Einreise-Formular ausfüllte und dabei freute er sich auch noch. 
Normal schauen die Herren "Beamten" ja immer etwas grimmig... 
Das gleich Kunststück brachte Took dann auch bei den kambodschanischen Grenzbeamten fertig - Frau sollte man sein.
Den restlichen Weg über Kambodschas wilde Straßen fuhr dann wieder ich und mit fast jedem Kilometer hellte sich der Himmel auf - Sonne in SHV.
So erreichten wir relativ relaxt um 16 Uhr Sihanoukville, wo mein Kater Aki uns dann lautstark schimpfend empfing. Seinem Unmut über meine Abwesenheit machte er über 4 Stunden lang "Luft" und zickte rum, dann lies er sich wieder streicheln.
Als Einstimmung für Took ging es zum BBQ am Beach, welches wie immer erstklassig war.
Anschließend noch eine kleine nächtliche Tour durch SHV und dann ging es müde ins Bett.

Freitag, 18. Mai 2012

Rauchzeichen - aber nicht wegen Papstwahl!

So heute Morgen ging es früh um 8:30 Uhr los, wollte noch bei meinem ehemaligen Stamm-Klima-Spezialisten das Kühlmittel beim Land Cruiser nachfüllen lassen, dann noch diverse Sachen erledigen und einkaufen. Dazu noch Thai-Freunde besuchen, ins Spital meinen kranken Freund besuchen, auf die Bank um Geld einzuzahlen und die ATM-Karte zu erneuern und auch noch Xenon-Licht beim LC einbauen lassen. 
Also frohen Mutes das Kühlmittel nachfüllen lassen, was normal keine viertel Stunde dauert inklusive System-Check. Der Mechaniker hat dann sehr viel R134a nachgefüllt und ich habe mich noch gewundert.....er meinte alles wunderbar und so bezahlte ich und fuhr los.
Nach 100m stoppte ich kurz um etwas zu verstellen und wunderte mich, dass die Leerlaufdrehzahl wild hoch und runter ging - von 600 auf 1000 und immer weiter so.
Sofort machte ich einen U-Turn und fuhr zum Klima-Shop zurück, alles in allem vielleicht 300m. Kaum angehalten rauchte es aus dem Motorraum und stank verbrannt. 
Der Thai machte große Augen und ich verfluchte mich innerlich - never change a running system!
Dann sofort mal mit Wasser gelöscht - man hätte ich kxxxen können!
Wie so üblich große Augen bei den Thais und ein paar Minuten der Ratlosigkeit.
Dann ging es an die Demontage des Klimakompressors und nachfolgend an die Zerlegung selbigens.
Es stellte sich schnell heraus, dass die Magnetspule durchgebrannt war und alles war miteinander verschmolzen.
So stand also eine kleine Revision der ganzen Antriebseinheit und Koppelung des Klimakompressors an. Ich befürchtete schon, dass die nötigen Teile nicht vorhanden sind, schließlich ist der Land Cruiser in Thailand sehr selten anzutreffen.
Der Mechaniker griff jedoch ins Regal und schwupps war das richtige Ersatzteil da, wieder mal ein Grund warum man in so Ländern nur Toyota fahren sollte.
Ein Lager fehlte, dies war aber innert 20 Minuten beschafft.
Während der Mechaniker schraubte, befreite ich die Pulleys vom angeschmorten Plastik und reinigte die Teile, war zwar etwas unpassend angezogen aber es ging.
Handwerklich muss ich sagen hat er die kleine Revision gut und sauber gemacht und nach zweieinhalb Stunden war der Kompressor wieder betriebsbereit eingebaut und man konnte das System vakuumieren.
Danach wieder Gas eingefüllt und einen laaaaaaaaaaaaaangen System-Check gemacht.
Alles wunderbar und wie es sein sollte, er hat dann lange gegrübelt und als ich ihn nach dem Preis für die Reparatur fragte, da machte er mir einen echten Freundschaftspreis (1500.-THB.) auch mit dem Hinweis, dass ihm die Sache ein Rätsel sei. 
Brachte dann später zum Dank ein paar leckere Donuts vorbei.
So war also schon Nachmittag und ich hatte so gut wie nichts erledigt...
Um so schneller spulte ich dann noch den letzten Rest der Einkaufsliste ab...irgendwo noch etwas Essen in mich reingedrückt und weiter...
Das Xenon-Licht war dank acht flinken Händen innert einer Viertelstunde montiert und so blieb gar noch Zeit um mit der Chefin etwas zu plauschen.
Dann kurz die Thai-Freunde besucht und weiter ins Spital zu meinem kranken Freund, dem hatten sie bei meiner Ankunft gerade eben nochmals den Aufenthalt verlängert.
Kurz vor vier Uhr in meine Filiale der Bank of Ayudhya und mich wieder einmal an dem super freundlichen Service erfreut. 
Dazu war meine Sachbearbeiterin auch ausgesprochen hübsch, charmant und sehr interessiert an meinen "technischen Daten". Hätte ich Took nicht gerade wieder reaktiviert, ich hätte dem Versuch ein Date mit ihr auszumachen nicht widerstehen können!
Es ist im Leben immer wie verflucht......"suchst Du nicht, triffst Du immer wieder tolle Mädels, wenn man sucht dann....na ja".
Der Abend kann also kommen, obwohl ich mich momentan fick-und-fertig fühle...
Morgen in der Früh geht es wieder nach SHV, ob Took dann wirklich mit dabei ist, glaube ich erst wenn sie im Auto sitzt.
Momentan gibt es noch so Fragen in Richtung...."ob die Khmers nicht alles böse Menschen seien, welche die Thais hassen?" 
Man sieht die Thai-Grenzkonflikt-Propaganda von letztem Jahr, sitzt hier bei den meisten Thais noch tief im Hinterkopf. 

Donnerstag, 17. Mai 2012

Vorsicht Hacker!

Ich schaffte es gestern Abend mit dem Roller gerade noch bei leichtem Regen bis zu Took, dann begann es heftig zu regnen.
Ein seltsames Gefühl nach fast zwei Jahren, ohne großartigen Kontakt in der Zeit sich wieder zu sehen, aber so sind wir beide.
Als ich den dritten Stock im Appartementhaus erreichte, sah ich schon die offene Türe und Took lag zusammen mit der kleinen Schwester (die nun auch gerade da wohnt) auf dem Bett.
Der Empfang war dann ungewohnt stürmisch und plötzlich kam es mir so vor, als hätten wir uns gestern gerade das letzte Mal gesehen. (siehe auch hier im Blog)
Auch hatte die Hausbesitzerin schon vermeldet, dass ein Ausländer da war mit einem riesigen Wagen, welcher aber ausländische Nummernschilder hatte. (Die kambodschanische Nummer wurde nicht erkannt - was hier wohl den meisten Thais & Touris so ergeht, wenn ich die teils neugierigen Blicke richtig interpretiere - der LC wurde gar schon fotografiert.)
Dann brachten wir uns erst mal auf dem Bett liegend, gegenseitig auf den neusten Stand der Dinge, wobei Took mich dauernd abküsste - da schien Jemand happy zu sein - ehrlich gesagt ich war es auch.
Draußen regnete es heftig und im Zimmer störte (leider) die kleine Schwester...
Und Took drängte nun darauf in mein Hotel zu fahren - was sie wohl vor hatte?
Regen hin oder her, wir schwangen uns auf unsere Bikes, wobei typisch Took, sie sich nun eine Mini-Kawasaki-Geländemaschine zugelegt hat - natürlich mit Tuning.
Ziemlich durchnässt kamen wir ins Hotel und meine Chancen bei den Rezeptionistinnen sind nun dahin.
Die nassen Kleider waren uns egal, wollten wir doch nun die drei schönsten Dinge der Welt machen - das sind: "Vorher und nachher Duschen!"
Die Nacht war jeden der 600 Kilometer wert, selbst wenn ich sie zu Fuß hätte gehen müssen.
Took möchte eigentlich nun mit mir für ein paar Tage nach SHV fahren - mal schauen ob sie frei kriegt bei der Arbeit?
Schon gestern habe ich mich über Meldungen bei meinem GMX-Account gewundert, dass nach vergeblichen Passworteingaben mein Konto gesperrt sei. 
Habe nun bei weiteren Passwortgeschützten Logins ähnliches festgestellt und glaube das hier das WiFi "gehackt" wird.
Schließlich hat man nur eine sehr unsichere WAP-Verschlüsselung beim Netz hier aktiviert.
Daher schalte ich nun den ARPGuard (Download - Klick) ein, der meldet gleich wenn Jemand übers WiFi versucht auf den PC zuzugreifen - also Vorsicht in fremden Netzwerken.
Heute noch ein paar Dinge eingekauft, leckeres Thai-Frühstück genossen und gestaunt, dass die Thais mittlerweile wirklich sehr zivilisiert im Straßenverkehr unterwegs sind.
Kein Vergleich mehr mit vor zwei Jahren, auch ist es gefühlt viel sauberer geworden, was sich auch auf die Düfte im Positiven auswirkt, wenn man z.B. zu Fuß unterwegs ist. 
Gleich kommt Took und dann machen wir uns wieder einen schönen Abend. 

Mittwoch, 16. Mai 2012

Fast wie in Sihanoukville...

...warum?
Weil sie hier gestern zu unseren Ehren einen Stromausfall produziert haben, damit wir uns wie Zuhause fühlen.
So ca. um 22 Uhr gab es hier ein sehr heftiges Unwetter, der Strom fiel aus und die Straßen füllten sich mit Wasser. 
Unsere Flucht vor den Fluten verschlug uns in eine GoGo (World Wide AGoGo) und ich hätte nie gedacht, dass die dicksten nackten Frauen die ich in meinem Leben live und nicht auf Bildern sehe, aus Thailand stammen würden. (Sumo Dimensionen an der Chromstange unglaublich!)
Mit einem Tag Verzögerung wurde ich dann gestern Abend todmüde und somit ging es kurz vor Mitternacht brav zu Bett, was wohl noch auf den Schock beim Anblick der nackten Sumo-Frauen beruhte.
Nach neun Stunden Schlaf wieder fit, ging es zuerst mal daran ein Moped zu organisieren und die freundliche Oi von der Reception lies eine Yamaha Nouvo Elegance ins Hotel bringen, dauerte keine 10 Minuten. 
Dann testete ich das Restaurant "Momi & Me" welches wohl zum Hotel gehört, hier werden Thai & Farang Speisen zu fairen Preisen angeboten - der Service nett und flott.
Anschließend ging es los zum Bangkok Hospital, wo ich meinen Freund schlafend antraf.
War dann erst einmal kurz geschockt und nutzte ein paar Minuten um mich zu sammeln, auf Aufforderung der niedlichen Krankenschwester, weckte ich dann meinen Freund sanft.
Trotz weiteren gesundheitlichen Problemen, geht es ihm unter den Umständen noch relativ gut und die Versorgung ist auch Top. 
Als er mir jedoch sagte, die ersten drei Wochen hätten inkl. OP 1.6 Mio. THB. gekostet habe ich mehr als nur leer geschluckt.
Das Zimmer alleine kostet am ersten Tag 21'000.-THB. und jeder weitere Tag kostet dann 8'000.-THB.
Ich hoffe mal er kann morgen nach Hause, ist jedoch halb-seitig gelähmt und eine gemeinsame Unternehmung wird somit wohl schwierig werden.
Nach rund vier Stunden verabschiedete ich mich für heute und ging noch schnell zum Appartement von Took - die war abwesend ist ja klar.....so hinterließ ich meine neue Thai-Nummer an der Türe.
Während dem Schreiben der Zeilen hat nun Took angerufen und ich fahre nun gleich zu ihr, mal schauen wie es so ist, nach fast zwei Jahren Trennung...