Samstag, 14. Januar 2012

Lecker Brötchen...

Es sind sehr oft die kleinen Dinge des Lebens, die einem weit weg von der Heimat kleine Glücksgefühle bescheren.
Dazu gehört auch die Tatsache, dass seit Ende letztem Jahr, eine neue kleine Bäckerei unweit von mir, eröffnet wurde. Neue Geschäfte schaue ich mir immer gerne an und eine gute Bäckerei ist erst recht willkommen, so ging ich also damals ein paar Test-Baguette kaufen.
Was leider mit einem negativen Erlebnis endete - die zwei Khmer-Mädels wollten mir doch tatsächlich 1200.-Riel pro Baguette abknöpfen. (Normaler Preis hier ist 600.- bis 700.-Riel beim Khmer) und da man auch nach zweimaliger Nachfrage, dumm grinsend darauf bestand, ging ich ohne Baguettes von-dannen. 
So fuhr ich also einige Wochen lang, fast täglich am Bäcker vorbei und ärgerte mich irgendwie, weil die Auslage ja lecker aussah, die Bedienung(en) aber wohl ihre eigenen kleinen Geschäfte mit Ausländern machen wollte(n).
Eines Abends Ende Dezember, ich hatte vergessen bei meinem Stammbäcker vorbei zu gehen und beim vorher  genanntem Bäcker war um 21 Uhr noch offen...
So beschloss ich "uns" nochmals eine Chance zu geben. 
Eine andere Bedienung war nun da und die konnte zwar kein Englisch, schien aber ehrlich und nett zu sein und mit Hilfe der vierten hin-zugerufenen Einheimischen (vom Nachbar-Restaurant), konnte man mir dann auch auch den Preis für ein Baguette nennen. (Ich muss unbedingt die Khmer-Zahlen lernen!)
Erstaunt hat es mich dann nicht, dass ein Baguette auch hier, 700.-Riel kosten sollte und so kaufte ich noch zwei, drei weitere Backwaren zum testen. 
Die Baguettes stellten sich zwar eher als lang-gezogene Sesam-Brötchen heraus, die aber wirklich ausgezeichnet schmecken und auch die anderen Backwaren waren lecker und ohne Verschmutzungen gebacken, was leider nicht immer der Fall ist hier.
So avanciert hier der Bäcker, langsam zu meinem Favoriten - da die Bedienung zwar kein Englisch aber etwas Thai spricht, ist das auch ganz witzig und mittlerweile ist auch immer öfter, ein "älterer", netter Khmer-Mann da, der recht gut Englisch spricht und mir sogar Mengen-Rabatt gibt - nicht lachen!

Mittwoch, 11. Januar 2012

Warum man eine Seilwinde...

...am "Geländewagen", richtig massiv befestigen sollte.
Natürlich sollte auch das Fahrzeug, welches man mit der Seilwinde bergen will, nicht dreimal schwerer sein, als der eigene Wagen - sonst passiert evt. so etwas wie im Video.

Samstag, 7. Januar 2012

Kambodschaner sind zu schwer!

Das dachte ich jedenfalls, als bei der Autowäsche ein leichtgewichtiger plus/minus 50kg Kambodschaner, auf die Trittbretter beim Land Cruiser stand und diese dabei nach unten einige Zentimeter nachgaben.
Eine Nachkontrolle ergab dann leider, dass nicht wie vermutet Schrauben lose waren, sondern die originalen Haltewinkelchen durch-gegammelt "sind".  
(Nur auf der Beifahrerseite.) 
Also nichts wie los zum Schlosser und mit Händen und Füssen erklärt, was mein Anliegen ist. Und gleichzeitig wieder mal gestaunt, wie gut man sich auch ohne grosse Worte verstehen kann.
Erstaunlicherweise - lag da in der Werkstatt euch ein Resten Winkeleisen mit halbwegs vernünftiger Wandstärke herum. 
Fix drei passende Teile zurecht gesägt und dann haben die drei "Jungs", die Winkeleisen unten reingeschweisst.
Natürlich als Provisorium und wenn es ein gutes Provisurium ist, dann hält es ewig!  
Die nach einer halben Stunde - verlangten zwei Dollar - habe ich gerne auf 4 Dollar aufgerundet und alle waren happy. 
Wichtige Anmerkung zum Schluss - bei Elektroschweissarbeiten am Auto, immer unbedingt die Batterie abhängen - sonst kann es elektronische Teile zerschiessen (z.B. auch das ECU).

Montag, 2. Januar 2012

Nachdem Sturm

War gestern, "kurz ganz vorsichtig" in der Stadt, um ein paar Dinge zu erledigen.
Da war doch schon ein grosser Teil der Party-Leute wieder auf dem Heimweg und so konnte ich in Ruhe noch ein paar Fotos machen.
 
Hier ein paar Bilder vom Hauptort der Sylvester-Party in SHV, am Tag danach.
Gleich in Grössenwahn zu verfallen, scheint nicht nur den Thai "gegegeben" zu sein....
Es stehen noch ein paar Busse bereit zur "Heimfahrt" herum. Auf den Bericht und die (traurige) Bilanz der Unfälle über die Feiertage, "darf" man wieder gespannt sein.
"Bei der Ausfahrt aus der Khmer-Puffstrasse" in die Hauptstrasse, hat Einer in der Nacht ordentlich die Signalisation und die Verkehrsinsel abgeräumt - das demolierte Auto hätte ich gerne gesehen.
Aktuell erscheint es mir, ist die Tages- und speziell die Abendtemperatur, eher zu hoch gewesen in den letzten Tagen und Wochen. 
Auch jetzt morgens kurz nach 6 Uhr, zeigt das Digitalthermometer schon wieder beachtliche 28.8 Grad oder anders gesagt, hatte ich während des ganzen Dezember, nie eine Temperatur unter 26 Grad in der Nacht. (Tag 31/33Grad, laut dem Speicher des Digital-Thermometer.)
Eigentlich hoffe ich ja noch auf ein paar kühlere Tage und Nächte, damit doch noch etwas winterliche Stimmung aufkommt - ha-ha-ha...

Samstag, 31. Dezember 2011

Sturm auf Sihanoukville

Seit gestern scheint die Stadt zu platzen und man glaubt halb Phnom Penh wäre hier - wobei vermutlich ist das auch so. 
So einen Verkehr wie gestern um 19:30 Uhr, habe ich hier selbst am Tag noch (fast) nie erlebt. Gleichzeitig fuhren immer "neue" Reisebusse an einem vorbei, gefolgt von oftmals klapprigen Mini-Bussen, gefüllt mit Touristen und Party-Khmers. 
Worauf es teils nicht lange dauerte und verzweifelte Touristen mit riesigen Rollkoffern, zogen in kleinen Karawanen an einem vorbei, auf der verzweifelten Suche nach einer Unterkunft.
Da sassen wir also im "Freedom", in der ersten Reihe und staunten nicht schlecht, als eine Gruppe älterer Italiener auf Zimmersuche, lautstark gestikulierend und diskutierend, sich fast anfingen miteinander zu prügeln, wäre da nicht ein englisches Ehepaar (das wohl im gleichen Bus war) schlichtend dazwischen.
Bei "gewissen Patienten", die sich aktuell im "Freedom" an einem Glas Bier fest halten, fällt einem eigentlich nichts mehr ein - ausser - ob man sich fremd schämen soll? 
Eine kleine nächtliche Fahrt durch SHV, zeigte überfüllte Parkplätze vor jeglichen Khmer-Fressbuden und natürlich vor allen KTV-Karaoken. 
Mein Typ für den Sylvester in SHV - sich Zuhause, mit einem sehr guten Rotwein einschliessen.....Happy New Year!

Dienstag, 27. Dezember 2011

Das Kreuzfahrtschiff nach Angkor Wat...

 Teil 1 Ankunft in Angkor Wat  oder Phnom Penh?
...so gestern war nun die Traumschiff-Episode zu sehen.
Positiv - man sah etwas mehr von Kambodscha als zu erwarten war und der Mini-Bus - der fast einen der Darsteller überfahren hätte, war wohl wirklich das absolut authentischte an der Geschichte.
Etwas gar dramatisch war dafür der Tuk-Tuk-Fahrer, der einen weiblichen Fahrgast entführen & berauben wollte und dann den Retter der Dame, auch noch mit einem Mini-Messer verletzte.
Was mich jedoch immer noch beschäftigt ist der Landgang - da gehen also diverse Gruppen von Bord des Schiffes und sind dann sogleich - entweder in Angkor Wat, Phnom Penh oder mit der Bamboo-Bahn unterwegs - Kingdom of Wonder!
Positiv ist auch, das alle Khmers so gut Deutsch sprechen oder alternativ Zettelchen bereit haben, auf welchen schon die Antworten stehen... 
Aber ich erinnere mich noch vor ein paar Jahren, da handelte mal ein deutscher Spielfilm in Chiang Mai, da sind die Darsteller auch im Meer schwimmen gegangen. 

Teil 2 Abenteuer in Kambodscha
 
Teil 3 Abenteuer in Kambodscha
Fazit - trotz der erwarteten Ungereimtheiten - keine schlechte Werbung für Kambodscha. Immerhin spielten von 90 Minuten, knapp 30 Minuten "mehr oder weniger" in Kambodscha.