Montag, 16. August 2010

WegLoS!


Da beim Haus - wie öfters in Thailand keine Klingel war, habe ich dann mal per Handy den Andy angerufen.

Die Reaktion war ein schläfriger Kommentar, aus dem ersten Stockwerk, über mir: "Aaahh i chume grad!"

Derweil schaute ich mir mal den Anhänger an, alles war wild durcheinander auf dem Anhänger verteilt (500kg Tresor, eine Honda Click, Mazda Diesel Turbo-Motor, neue Sitzkissen für Andys Boot, Plattenrollwagen, Holzpaletten etc. pp.) und auf den ersten Blick, fragte ich mich - wo wohl noch Platz, für mein ganzes Umzugsgut wäre?
So fing ich mal an, alles ein wenig zu sortieren und etwas platzsparender anzuordnen. Schon bald, sah es auf den Anhänger etwas geräumiger aus und zum Glück liess der Regen auch etwas nach. Nach einer guten dreiviertel Stunde, erschien dann der Andy - er sah noch ziemlich mitgenommen aus.

Wir koppelten dann mal den BMW X5 an an den Anhänger oder besser gesagt, wir versuchten es. Da wie ich erst jetzt erfuhr, er den Anhänger vorher noch nie mit dem BMW gezogen hatte - stellten wir nun fest - das die Stecker von der Elektrik nicht kompatibel waren. (BMW neue Version - Hänger uralte!)
Dann halt auf die asiatische Variante, ohne Blinker, Brems- und Rücklichter etc. Auch passte das Sicherungsstahlseil, welches im Notfall (Hängerverlust) die Bremse blockiert nicht. Also auch hier nochmals mit einer rostigen Kette etwas gebastelt - so vergeht die Zeit auch.

Es war nun schon 9 Uhr, mein Zeugs war noch nicht verladen und einen Plan hatte der Andy weiterhin nicht.
So sinnierte er dann einige Male hin und her, aber ohne konkretes Ergebnis. Der Vorteil war aber, das ich nun noch erfuhr, dass noch ein Paar (Er Schweizer / Sie Khmer) mit uns nach Kambodscha fahren. Was also mal hiess, dass wohl weiterer Kofferraum und Platz noch beansprucht würde - na das wird ja mal lustig.

Irgendwann, hat sich der Andy dann dazu durch-gerungen, dass wir das Paar abholen und dann zu mir gehen, gemeinsam verladen und dann direkt weiter fahren, nach Kambodscha. So ging es den mal los, meinen Wagen lies ich stehen, schliesslich war der schon verkauft und der neue Besitzer, holte ihn dann auf dem Parkplatz ab. (Nochmals ein grosses Dankeschön dafür, an den Urs!)

Wenigstens wartete nach unserem Anruf - das Paar schon vor ihrem Appartement auf uns - er hatte den Fuss im Gips und Krücken, somit setzte ich mich gleich mal auf die Rücksitzbank.

So fuhren wir also zu "meinem" Haus und fingen an zu verladen - besser gesagt ich und Andy.
Dank der Plastik-Kisten, war es gut möglich, die Umzugsware optimal auf dem Anhänger zu verteilen, trotzdem wurde es eng. Den grossen Koffer mit meinen meisten Kleidern, verfrachteten wir in den liegenden Tresor - gut geschützt - wie wir dachten. (Hat schon mal Jemand versucht, bei einem liegenden 500kg-Tresor die Türe nach oben zu öffnen - wir schon - AuA!)
Anschliessend nochmals mit dem Besen durchs Haus gewischt und alle Räume fotografiert, da der Vermieter keine Zeit hatte, die Wohnung abzunehmen - wegen Arbeitsplatz in BKK - es war aber alles okay und in der Folge, gab es keine Probleme oder Beanstandungen. (Die Schlüssel schickte ich eingeschrieben, per EMS an ihn.)

Endlich konnten wir nun losfahren, zwischenzeitlich war es schon nach 11 Uhr - eigentlich hatte ich mal gehofft, zu der Zeit kurz vor "Trat" zu sein. Über einen Schleichweg, fuhren wir in Richtung Autobahn. Der Verkehr auf dem Highway in Richtung Rayong war sehr stark und wir fuhren so mit gut & gerne 120km/h im Verkehr mit - da machte es plötzlich "Ploop-ruhsch-ruhsch-ruhsch-quieck"! Noch bevor Andy eigentlich bemerkte was los war, rief ich halt an, etwas ist geplatzt. So stoppten wir auf dem extrem schmalen Pannenstreifen und begutachteten unser Problem.
Plattfuss - dachten wir - da ich einen 12Volt Luftkompressor dabei hatte, versuchten wir mal etwas zu pumpen - es passierte nichts!
So räumten wir dann mal unter Lebensgefahr (Verkehr in TH) den Kofferraum aus und fingen an den Wagenheber und das Reserverad bereit zu machen, zum wechseln. Der Wagenheber ging extrem schwergängig und wir konnten von Glück sprechen, dass wir die "5-er-Kiste" dann doch hoch gekriegt haben. Das Rad abmontiert und dabei fast die Finger verbrannt! Der linke hintere Reifen war geplatzt und völlig zerfetzt, anhand der extrem Temperatur des defekten Reifens, muss man davon ausgehen, dass wir einen "slow Puncher" hatten. Also irgendwo einen Nagel oder so reingefahren und dann langsam die Luft verloren, bis der Reifen durch die entstehenden, extremen Wankbewegungen sehr heiss wurde und auf der Innenseite geplatzt ist. 
So eine originale BMW-M-Sport-Bereifung mit 19 Zoll Felgen und extremen Breitreifen, sieht schon toll aus, der Nachteil ist, dass man die Reifen in Thailand nicht kriegt! (Ein Reifen kostet fast 12'000.-THB. auf Bestellung im Ausland.) Ruckzuck hatten wir den Reifen gewechselt und da merkt man halt wieder, wenn Zwei mit Benzin im Blut etwas machen, wie schnell man eingespielt ist.
Zur Sicherheit, habe ich dann alle Reifen mit dem 12Volt-Kompressor auf den richtigen Druck "befüllt" bzw. kontrolliert - Andy lud in der Zeit wieder den Kofferraum ein - unser Begleit-Paar wartete - war wohl auch besser so. Die armen Katzen waren im Käfig  ausgeladen, auf die Seite vom Pannenstreifen und erstaunlich ruhig - die haben bessere Nerven als wir - dachte ich mir.
Mit einem unguten Gefühl (ohne Ersatzrad) ging es weiter - noch ein Platzer und wir sind geliefert! Doch nach Statistik, kann das eigentlich nicht passieren...5-5-5!

Endlich konnten wir etwas Kilometer machen, doch zu früh gefreut! Schlagartig setzte heftigster Monsun-Regen ein und mir wurde Angst und Bange, um meine elektrischen Geräte. Was soll’s – ändern kann man nichts mehr und so fuhren wir langsamer weiter. Seltsamerweise in Richtung Chantabuhri und nicht direkt nach Trat....

Sonntag, 15. August 2010

Wann geht's nun endlich los?

Das haben mich schon Einige in den letzten Tagen per Mail gefragt und passend dazu geht es nun weiter!
Ich hatte die selbe Frage: "Andy (von Waterways) wann geht's los, wann fahren wir nach Kambodscha?" Da der Andy immer "busy" ist und telefonieren mit ihm manchmal auch etwas anstrengend ist, fuhr ich also am Sonntag nach dem Pick-Up-Verkauf, wieder einmal zu ihm auf die Go-Kart-Bahn.

Wie so oft, waren auch jetzt wieder, diverse Leute mit ihren Problemchen da, ein Schweizer mit seinem Ur-Alt-Ford-Mustang mit Toyota 6-Zylinder-Maschine (1JZ-GE)  statt V8 Giesskannen-Einspritz-Motor.
Das Problem war aber nicht der Motor, sondern ausgeschlagene Spurstange-Köpfe - die Räder wackelten wie ein nasser Hund, der sich zum trockenen schüttelt.
So verging die Zeit und als ich dann endlich mal den Andy nach seinem Zeitplan fragen konnte, wurde ich auch nicht wirklich schlauer! Wohl so kommendes Wochenende oder am Montag bzw. Dienstag.
Also weiter "standby" sein und alles vorbereiten...
Am Samstag-Abend fuhr ich dann wieder zu Andy und nun wusste er doch, dass es am Montag losgehen sollte. So ging ich dann an dem Abend, mit Freunden nochmals auf eine kleine Tour durch die Walking Street - ein (zweit-) letztesmal Thai-Mädels gucken und mehr...
Am Sonntag noch die letzten Sachen verstaut und noch eine weitere Plastik-Box mit Deckel im Big-C gekauft. Da der Andy zwar mal Montag als Reisetermin wusste, aber voellig unschluessig war, wie und wann wir losfahren - speziell das Verladen meines Umzuggutes, war noch terminlich offen - ging ich am Abend wieder zum Andy.
Was soll ich sagen - der Plan für Montag war, vorerst keinen Plan zu haben, wie es ablaufen sollte. Ich konnte ihn dann mal überzeugen, dass ich um 7 Uhr komme, um den BMW X5 inklusive Anhänger zu holen und meine Ware zu verladen - anschliessend gegen 9 Uhr Abfahrt. Auf dem Anhänger, war schon einmal der grosse Tresor drauf, ein Mazda-Turbo-Diesel-Motor und diverser Kleinkram - alles schön verteilt.

Am Abend nochmal auf Tour - was ein wahrer Mega-Flop war - somit viel der Abschied vom Nepp-Pattaya um so leichter! Am Morgen, wachte ich trotz kurzem Schlaf, um 4 Uhr auf und was hörte ich draussen - heftigen Monsun-Regen - na bravo!

Zum Glück hatte ich die meisten Dinge, wasserdicht in den Plastik-Boxen mit Deckel. Jedoch waren auch einige Sachen in grossen Kartonschachteln. So machte ich mich also daran, die Schachteln "wasserdicht" mit Platik und Klebeband einzupacken. So vergingen mal locker anderthalb Stunden und es regnete und regnete - langsam wurde es hell. Die Uhr tickte und schon bald 7 Uhr, so fuhr ich los zu Andys-Haus - alles war verriegelt und dunkel....

Montag, 9. August 2010

Wechsel-Kurs-Berechnen Riel-Dollar-Thai-Baht etc.

Immer wieder wichtig, für Alle welche einen Abstecher nach Kambodscha machen, ist der Wechsel-Kurs - unter folgendem Link: Everyday-Exchange-Rates kann man schnell und einfach den aktuellen, gewünschten Umrechnungs-Kurs abrufen.
Auch wenn man sich anfänglich, lieber an den Dollar als Zahlungsmittel hält, stellt man bald einmal fest, dass es von Vorteil ist, auch immer so 10.-USD in "Riel" in der Brieftasche zu haben, um damit Geld (teils massive Kursschwankungen bei der Umrechnung) zu sparen.

Hier auch noch der Link zur Acleda Bank.

Freitag, 6. August 2010

Pick-Up Verkauf - auf die andere Art... Teil 3

Am Tag zuvor, hatte ich mich bei einem versierten Expat noch erkundigt, betreffend Fahrzeug umschreiben in Bangkok, seine Thai-Freundin hatte dann noch die Adresse der Zulassungsstelle im KFZ-Buch übersetzt und ich in der Folge die Adresse im GPS-Navi als Ziel eingegeben - laut POI's war auch noch gleich die passende Bank-Filiale in der Nähe und dahin sollte es nun gehen. Vom Airport waren es gute 20 Kilometer und trotz Rush-Hour kamen wir gut voran.
Das Navi fand die SCB-Bank auf Anhieb und so ging es nun in die Bank. Was aber die Frau von XYZ nicht richtig fand, sie wollte zuerst den Wagen umschreiben (auf ihren Namen - nicht den vom Mann - 5-5-5 - wer da böses denkt...)
Auf jeden Fall musste ich gleich mal heftige Überzeugungsarbeit leisten, dass dies der normale Weg sei - bezahlen und dann umschreiben - dauerte aber seine 10 Minuten und langsam, wurde ich säuerlich. 
In der Bank - eine grosse Filiale - brachte sie es dann gleich fertig, lauthals die anwesenden Personen zu informieren, dass sie einen "Triton" vom Farang kauft und man irgendwie, dies noch hier beglaubigen müsse.
Es ging zu wie auf dem Basar - auf vier Schalterbeamtinnen wurde gleichzeitig eingeredet und irgendwie, verstand wohl niemand richtig, was nun passieren sollte. So habe ich dann mal erklärt, dass der Herr XYZ nun hier mit Euro seinen Wagen bezahlt und ich dies gerne umgerechnet in THB. auf mein SCB-Konto hätte! So wurde dann trotz PC, ein grosser Taschenrechner bemüht. Mehrfach wurden die 100.-Euro-Scheine begutachtet und in der Folge auch noch perfekt (mehrfach) sortiert.
So ging wohl eine gute Stunde dahin und Geld war noch keines auf meinem Konto - nachdem wir dann an einen anderen Schalter gebeten wurden - mit neuen Damen am Platz. Wurde mir noch lapidar mitgeteilt, dass die Einzahlung der Summe auf mein Konto, auch noch rund 600.-THB. Gebühren kosten würde. Habe mich dann mal innerlich gesammelt und gewartet, nichts passiert - "och" man wollte das Geld dafür noch separat von mir! 
Ich sagte lächelnd, sie wären doch Mafiosi und man könnte ja die Gebühr, direkt vom einbezahlten Betrag abziehen!
Ja - das geht auch - wie clever!
 

So verliessen wir dann nach etwa 90 Minuten die Bank, draussen ging es chaotisch weiter, alle stiegen wieder ein und ich fuhr los. Da sah ich im Rückspiegel, wie uns der Security nachrannte, ich stoppte und er brachte uns die Tasche mit dem 2500.-Euro-Laptop von "XYZ", welcher seine Mutter beim Parkplatz liegen liess.

Die Zulassungsstelle sollte laut Adresse und Navi, nur etwa 600m entfernt sein - so fuhr ich in die grosse Seitenstrasse und fuhr und fuhr... Doch nichts zu sehen, ausser normalen Häusern und Shops.  
Ich bat dann mal anwesende Thailänder, einen Moped-Taxifahrer nach der gesuchten Adresse zu fragen. Der erklärte, wir müssten wieder zurück - doch an besagtem Ort war nur ein privates Haus. So fuhren wir mehrfach im Kreis herum, erkundigten uns nach der Adresse und kamen immer zum gleichen Haus. Zu fragen ob da die Zulassungsstelle sei, kam unseren lieben Thai-Mitfahrern nie in den Sinn - auch wenn ich mehrfach darum bat! 
Nun hatte ich die Nase voll - ich suchte im Navi die unter POI verzeichneten Zulassungsstellen (es gibt zwei und man muss zur richtigen) wählte auf gut Glück die eine davon und fuhr los - fast 30km durch BKK - zur schlimmsten Zeit! 
Natürlich wurde der Farang mit Anhang und voll geladenem Pick-Up, auch noch zu einer Kontrolle der Braunen rausgewunken - nur dumm, dass alles in Ordnung war! 
So ging es weiter und nach wohl einer weiteren Stunde, bog ich auf ein riesiges Gelände, der Zulassungsstelle ab.
Alles war mit Autos, Taxis und Bussen zugeparkt - wir fuhren um das Hauptgebäude und fanden eine Parkplatz-Einfahrt wo wir uns reinstellen - quer!
 
Nun wusste die liebe Thai-Ehefrau nicht mehr, in welchem der vielen Koffer, sie ihre nötigen Unterlagen hatte. So durchsuchte sie in grösster Hitze (kein Schatten) ihre vielen Koffer - ich wäre am liebsten einfach gegangen. 
Aber "XYZ" war wirklich ein netter Typ, welcher etwas "Besseres" wohl verdient hätte - wir zwei unterhielten uns sehr gut. 
Endlich fand sie ihre Dokumente und es ging los - der "dumme" Farang musste den Thais wieder mal zeigen wohin und wie der Ablauf auf der KFZ-Stelle ist - sonst wäre ich wohl jetzt noch da.
Mit allen Papieren stellten wir uns zu einem "Kontrollposten" in die lange Schlange, nach einiger Zeit waren wir dran. Die Dame checkte alle Papiere, Unterschriften und das blaue Buch und gab das Okay - zum ziehen einer Nummer - um dann am entsprechenden Schalter, abgefertigt zu werden - die Bude war brechend voll mit Leuten! 
Da von meiner Seite, alles somit erledigt war, verabschiedete ich mich - da erntete ich dann von der kleinen, dunkelhäutigen Thai-Frau, sogar ein anerkennendes Schulterklopfen.
Ich ging nochmals zurück zum Triton und verabschiedete mich von "XYZ" und seiner Mutter - da brachte mir dann die "kdhTF", sogar noch ein kaltes Wasser zum trinken.
Vor dem Amt, enterte ich ein Taxi und lies mich direkt nach Pattaya fahren, wo ich dann nach fast 12 Stunden, wieder müde ankam. 


Aber der Deal, hatte doch noch geklappt...


Die Familie XYZ, wollte dann am kommenden Tag, mit dem Wagen in die neue Heimat nach Chiang Mai fahren. Da wir in E-Mail-Kontakt bleiben wollten und ich auch noch aus Versehen (die ganze Hektik) vergessen hatte, die Vollkasko-Police und noch weiter Papiere, dem "XYZ" zu geben. Habe ich schon mehrfach versucht, ihn per Mail zu erreichen.

Bisher habe ich keine Antwort erhalten - sind nun schon bald 7 Wochen...








Donnerstag, 5. August 2010

Pick-Up Verkauf - auf die andere Art... Teil 2

Als der Kaufinteressent aus Deutschland, die Überweisung getätigt hatte, meldete er mir dies mit der Info, dass der Transfer von D nach CH schon eine gute Arbeitswoche dauern würde. 
Was mir aus eigener Erfahrung, so auch klar war. Dummerweise war ich dann, als das Geld eintreffen sollte, gerade in Kambodscha, so das eine Kontrolle des Geldeingangs nicht möglich war. Als ich wieder in Thailand war, durfte ich feststellen, dass kein Geld eingetroffen war - was ist also passiert?
Eine Nachfrage per Mail, an den möglichen Käufer ergab, dass die Bank wohl (seine Aussage) die Zahlung nicht tätigen konnte, da man meine "Bank Adresse" nicht fand - trotz Swift und IBAN-Code. Eigentlich dachte ich immer, die "Credit Suisse" sei doch bekannt, jedoch hatte ich bei E-Bay Verkäufen, auch schon zweimal das selbe Problem - somit wusste ich nun nicht wirklich, ob die Aussage des Herren aus D stimmte oder nicht...
Fakt war - mir lief die Zeit davon - speziell wegen dem zum Verkauf nötigen Visa. Am Mittwoch, rief mich dann der Herr aus Deutschland an und erzählte mir so einiges, was mich dann doch zuversichtlich werden liess, dass der Deal klappt.
Am Donnerstag meldete sich auf das Inserat ein Engländer (logisch), welcher natürlich wieder kaufen wollte, aber halt rund 40'000.-THB. unter meinem Preis - ich pokerte und lehnte ab, schliesslich hatte ich ja dem Herrn aus D (nennen wir ihn ab sofort "XYZ") den Wagen zugesagt.
So war es den an der Zeit, am Freitag morgen in aller Frühe, mit dem Triton und sämtlichen Dokumenten nach BKK zum Airport zu fahren. Um 07:45 Uhr, wollten wir uns beim Meeting-Point treffen. 
So musste ich also zeitig los und war in der Folge schon um 07:15 Uhr da, wie ich doch schon dachte zu früh. So ging ich noch im 7-Eleven, etwas zum Frühstücken kaufen und setzte mich damit, in den Wartebereich am ende der Halle. Vor mir einige Leute, so auch eine Familie mit Sack und Pack.
Um 07:40 Uhr ging ich zum Meeting-Point, wo mich nach kurzer Zeit eine sehr kleine, sehr dunkelhäutige Thai ansprach: "You wait for somebody?"
Logisch - das tun wohl alle hier - meine Einschätzung sie war eine "Taxi-Schlepperin" und so schickte ich sie weg.
Kurze Zeit später kam ein Herr zu mir und fragte mich ob ich "Eric" sei - logisch Herr XYZ - der bin ich.
Er sagte mir dann, seine Familie sitze hinten in der Halle und warte, da er sich mit der Ankunftszeit um eine Stunde (Sommerzeit) vertan hätte! 
So gingen wir zur Familie von XYZ und - kleiner Schock - die kleine, sehr dunkelhäutige Thai von vorhin, war seine Frau!
Die war dann schon mal sauer auf mich.... 5-5-5
Im Schlepptau der Sohnemann - der wie eine Tochter aussah und die 70-jährige Mutter von XYZ und noch zwei Verwandte von der kleinen, dunkelhäutigen Frau - welche mir sehr suspekt erschienen! Dazu noch ein wirklich riesiger Berg an Gepäck...
So gingen wir zum Pick-Up und konnten gerade so mit Müh und Not, alles auf der Ladefläche unterbringen. Das Top-Up-Cover ging aber nicht mehr zu und so arretierte ich es. Dann 6 Erwachsene und einen 11-jährigen in den Wagen gequetscht und los zur Bank gefahren! 



Fortsetzung folgt...

Montag, 2. August 2010

Pick-Up Verkauf - auf die andere Art... Teil 1

Schweren Herzens, musste ich mich unter anderem, von meinem geliebten Mitsubishi Triton trennen.
Ein wirklich toller Wagen und jedem der einen Pick-Up sucht, kann ich den Triton mit Automatik nur empfehlen, sehr handlich und komfortabel zu fahren und mit im Schnitt unter 7 Liter Diesel, auch noch sparsam - obwohl das Ding geht, wie "Schmidts Katze"!
So habe ich also mal schon etwa 6 Wochen vor dem Umzugs-Termin meinen "Triton" inseriert. Da zu der Zeit gerade die Unruhen in Bangkok waren, befand sich die Kauflust auf einem Tiefststand! Bei einer relativ guten Verkaufsplattform Baht & Sold hatte ich meinen Triton inseriert - der Preis war sehr marktgerecht besonders in Anbetracht des reichhaltigen Zubehörs. So blieben dann speziell die englischsprachigen Spezialisten nicht aus, welche gleich per Mail Angebote machten - welche aber alle unakzeptabel waren und ich auch mit Leuten nicht verhandle, welche ungesehen für einen Wagen eine Summe XY bieten.
Ein Deutscher wollte bei mir seinen in TH fast unverkäuflichen Chevrolet Aveo eintauschen und sein gewünschter Eintauschwert, sank relativ schnell von 430'000.-THB. auf rund 300'000.-THB. 

Trotzdem war der Wagen für mich nicht interessant - ebenso wollte sich kein mir bekannter Händler, an dem Ladenhüter versuchen. 
Da kam eines Tages die Anfrage eines deutschen Auswanderers, der genau den Pick-Up in dieser Variante suchte - jedoch erst kurz vor meiner Umsiedlung, wollte er selbst in Thailand aufschlagen - mit seiner Familie im Schlepptau plus ganzem Umsiedlungskram.
Mein Problem war die Frage, wie ernst meint er es und hält er sich auch an die Abmachungen per Mail. 
Am Preis wollte er nicht herum-handeln, einzige Bedingung war - ich sollte ihn mit Familie und Gepäck, bei seiner Ankunft am Airport abholen, um anschliessend gleich den Verkauf (Geld auf Bank und Umschreibung der Papiere) über die Bühne zu bringen. Mein Problem war, an diesem Tag, verfiel mein Business-Visa und ich hätte in der Folge, den Wagen nicht mehr umschreiben/verkaufen können - ohne wieder ein teures 3-Monats-Visa zu machen.
Ich fragte dann mal höflich, ob er eine symbolische Summe (200.-Euro) anzahlen könnte von Deutschland aus?
Er war einverstanden und so gab ich ihm meine Bankdaten...


Fortsetzung folgt!

Sonntag, 1. August 2010

Transport und andere Probleme!

Wenn man(n) so am packen ist, dann merkt man langsam aber sicher, dass sich in der Zeit in TH schon wieder einiges an Kram angehäuft hat - was teils auch erklärt, wohin das viele Geld ist 5-5-5!
Ich habe mir im Big-C grosse Plastik-Boxen mit Deckel gekauft und packe alles da rein, natürlich auch mit einem gewissen Sinn für Logik - so das ich die Dinge wieder einfach finde - dazu werden aussen auch alle Boxen mit Beschreibung des (groben) Inhalts beschriftet.
So langsam stappeln sich die Kisten und ich kann schon abschätzen, dass es mehr Material wird als vorerst gedacht - egal - besser als nochmals alles (teuer) kaufen.
So bin ich dann am Donnerstag nach unserer Ankunft, zu Andy gegangen um mich zu erkundigen, wie es nun mit der nächsten Fahrt nach Kambodscha aussieht. Ich hatte Glück, er war gerade am Vorabend aus Kambodscha zurück gekommen und seine "Mercedes S-Klasse" war voll mit Material, eines Schweizers, welcher wegen psychischen Problemen, wieder nach Pattaya zurückkehrte. 

So ist der Lauf des Lebens - einer kommt der andere geht.

Wir sind dann gleich mal zusammen zu dem Schweizer gefahren, welchen wir in einer abgelegenen Gegend, an der 3-rd Road in einem seltsamen Schweizer-Restaurant ("Am Ende der Welt" oder so heisst es, sehr passend...) trafen. Es wurde etwas geklönt, gelabbert und gefachsimpelt, doch irgendwie kam ich meinem Anliegen, die nächste Abfahrtszeit nach Kambodscha zu erfahren, nicht näher.
Das einzige was sicher schien war, dass der Andy wohl so in etwa einer Woche bis 10 Tagen wieder nach Koh Kong fahren täte und er mich mitnehmen würde. 
Der Fahrzeug-Anhänger schien gross genug zu sein, auch unter den Umständen, dass noch ein grosser Tresor und ein Diesel-Motor mit mussten, plus Boots-Sitz-Kissen (neu bezogen) und diversem Klein- und Grosskram von Andy.
Es blieb mir also nichts anderes übrig, als mich schon mal relativ startbereit zu machen.
Für die Katzen habe ich dann schon einmal einen grossen Transport-Käfig bei einer Tierhandlung gekauft (650.-THB.).  
Andy meinte, die Katzen würden uns dann wohl non-stop die Ohren "zu-miauen" (die Erfahrung hat er bei der Übersiedlung seines Tigers nach Koh Kong gemacht). Aus dem Grund, habe ich beschlossen, sogenannte Angewöhnungsfahrten mit meinen Katzen zu machen. So sind wir ein paar mal, mit Käfig und Katzen als Inhalt, mit meinem Auto in Patty rumgegurckt!
Von mal zu mal, wurden die Katzen ruhiger - es hat also gewirkt.

Am Freitag stand ein relativ skurriler Verkauf, meines geliebten Triton-Pick-Up an - davon mehr im kommenden Posting...